Schwimmteiche

Schwimmteiche

Beratung, Material & Abdichtung seit mehr als 39 Jahren

Begrünte Dächer

Begrünte Dächer

Leben im Einklang mit der Natur

Biologischer Pflanzenschutz

Biologischer Pflanzenschutz

Fleißige Helfer für Gewächshaus & Garten

Kundenservice

Service & Bestellannahme Montag - Freitag:
Teiche, Dächer & Zäune:         04323-9010-0  7:30 - 16:30
Pflanzenschutz & Nützlinge: 04326-9861-0  8:00 - 16:30

SOZIALE NETZWERKE

Teilen Sie unsere Seite in Ihrem Profil

Gartenlaubkäfer Phyllopertha horticolaZur Zeit schlüpfen Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) aus dem Boden, deren Larven (Engerlinge) lästige Rasenschädlinge sind. Der nur 8-10 mm große Käfer ist durch seine braunen Flügeldecken, dem grün-metallisch gefärbten Halsschild und Kopf leicht erkennbar.

Er gehört genauso wie Junikäfer, Maikäfer und Purzelkäfer zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae), die durch ihre Lamellenfühler gekennzeichnet sind. Anders als der dämmerungsaktive Junikäfer fliegt er um die Mittagszeit umher und wird oft an Blüten gesehen, wo er Pollen zu sich nimmt und teilweise durch Fraßtätigkeit an Blütenblättern zusätzlichen Schaden verursacht. Es wird nur eine Generation pro Jahr ausgebildet.

Die Käfer schlüpfen ab Ende Mai während der Nacht aus der Puppe im Boden und kriechen an die Erdoberfläche, wo die Weibchen sofort begattet werden und sich zur Eiablage wieder bis zu 16 cm tief in den Boden eingraben. Hier legen sie den größten Anteil der ca. 35 Eier ab. Der anschließende Reifefraß erfolgt an Laub und Blüten verschiedener Baum- und Straucharten und die restlichen Eier werden in geeignete Rasenflächen der Umgebung abgelegt. Bevorzugt werden sonnige Lagen mit sandigen Böden sowie lückige Grasnarben, wenn Laubbäume und Sträucher für den Reifefraß in der Nähe sind. Geschlossene Grasnarben, die nicht kurz gemäht werden, stören die Eiablage. Die erwachsenen Käfer können mit der Gartenlaubkäferfalle überwacht werden, die einen Fraßlockstoff enthält und sowohl männliche und weibliche Käfer fängt.

engerling gartenlaubkäfer Schadbild Gartenlaubkäfer
Engerling des Gartenlaubkäfers Phyllopertha horticola Rasenschäden durch die Fraßtätigkeit von Engerlingen

 

 

 

 

 

 

 
 

Nach ca. 3 Wochen schlüpfen die Larven, die ab Juli im 2. oder 3. Larvenstadium in den oberen Bodenschichten zu finden sind und Schäden an den Graswurzeln verursachen. Die Grasnarbe kann an diesen Stellen mit bloßen Händen leicht abgehoben werden. Ab Mitte Juli bis in den September hinein sind die Engerlinge sehr gut mit Nematoden (Produkt nema-green®) bekämpfbar.

Das 3. Larvenstadium ist eine begehrte Beute für Vögel, Wildschweine u.a., die bei der Suche nach den Engerlingen massive Schäden an der Grasnarbe verursachen können. Im Laufe des Oktobers wandern die Larven wieder bis zu 40 cm tief in den Boden, um zu überwintern. Im April erfolgt dann die Verpuppung und 4 Wochen später schlüpft die neue Käfer-Generation.

Meist wird mit dem Nematoden-Einsatz eine Langzeitwirkung erzielt, da im Folgejahr weniger Weibchen ihre Eier ablegen können. Trotzdem sollte eine Behandlung über einen Zeitraum von 2 - 3 Jahren durchgeführt werden.

Text und Fotos: Helge Arp

   
   
Nach oben