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Erosionsschutz re naturOb Böschungen an Straßen, Hänge in Grünanlagen oder Uferbereiche von Gewässern: Die Erosion macht vor keiner Landschaftsformen halt. Wenn das Erdreich ins Rutschen kommt, gibt es kein Halten mehr. Mit Erosionsschutzmatten, Schutzgewebe und Faschinen aus natürlichen Materialien können Experten Abhänge sicher befestigen und so der Erosion entgegenwirken.

Weiterlesen: Der Erosion ein Schnippchen schlagen

re natur Böschungsmatte bepflanztAls Großhandel für den Garten- & Landschaftsbau bietet die re-natur GmbH ein umfangreiches Erosionsschutz-Sortiment. Die durch den Klimawandel immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse und Stürme führen vermehrt zu starken Erosionsschäden bei neu gestalteten Böschungen an Verkehrswegen oder Bachläufen, aber auch auf privaten Grundstücken. Zum effektiven Schutz vor Erosion bietet die re-natur GmbH verschiedene natürliche Produkte wie Erosionsschutzmatten, Mulchmatten oder Faschinen aus Weide oder Kokos.

Weiterlesen: Klimawandel und Erosionsschutz - Hilfe für die Hänge!

re natur ErosionsschutzmattenHänge kommen ins Rutschen und Schlammlawinen rollen ins Tal. Uralte Bäume stürzen um, unterspült und entwurzelt. Das sind einige Auswirkungen der Klimaveränderung, die in den letzten Jahren immer deutlicher auftreten. Umso wichtiger ist es, Flüsse, Bäche und Hänge dauerhaft zu stabilisieren. Erosionsschutzmatten aus Kokos und Stroh, Erosionsschutzgewebe aus Jute und Faschinen aus Weiden sind Hilfsmittel aus der Natur und für die Natur.

 Hang und Böschung

Häufig werden die Begriffe „Hang“ und „Böschung“ als Synonyme betrachtet. Doch sie haben unterschiedliche Bedeutungen. Ein Hang ist eine geneigte Erdoberfläche, natürlich entstanden wie z. B. ein Prallhang oder ein Gleithang im Flusslauf. Eine Böschung dagegen ist ein künstliches Bauwerk, eine Neigung, die verschieden hohe Ebenen miteinander verbindet und überall dieselbe Neigung (Böschungswinkel) aufweist.

So unterschiedlich die Definition, so gleich die Gefahren. Um die Erosion, das Abtragen oder Abrutschen von Erde oder Saatgut von der Oberfläche einer geneigten Fläche zu verhindern, sucht die Ingenieurbiologie immer neue Methoden. Bewährt hat sich, schon seit vielen Jahrhunderten, die Bepflanzung dieser Flächen mit Weiden (Salix in Arten) oder das Belegen der Fläche mit Erosionsschutz- oder Böschungsmatten. Die Wurzeln und Triebe der Pflanzen nehmen die Zugspannungen der oberen Bodenschichten auf, verteilen die Lasten und verhindern so das Abspülen oder Abrutschen der Flächen. Wichtig ist dabei, dass die Pflanzen die extremen Situationen aushalten können. Sie müssen trockenresistent (am Hang oder in Böschungen) sein und zeitweise Überstauungen (im Bachbett) aushalten können. Bei der Hangbefestigung graben die Profis ca. 20-40cm breite Gräben, setzen lebende Weidenfaschinen ein, befestigen diese Faschinen mit lebenden Weidenpfählen und verfüllen die Gräben anschließend. Sobald die Weiden Wurzeln schlagen, beginnt die natürliche Erosionssicherung.

Schutz von Ufern

10246 re natur Weiden Faschinen 3Ursprünglich waren die Ufer unsere Gewässer mit Wald bewachsen, der im Laufe der intensiven Landnutzung jedoch immer weiter zurückgedrängt wurde. Die Folge sind Erosion, Auskolkungen und hohe Strömungsgeschwindigkeiten. Hier setzt die Ingenieurbiologie ein und versucht mit Hilfe der Vegetation dem Uferschwund Herr zu werden. Weiden und Erlen in ihren vielen Varianten sind dafür besonders geeignet. Der Vorteil von Weiden: Sie sind extrem anpassungsfähig und lassen sich einfach verarbeiten. Aus ihnen entstehen Bauwerke (Flechtwerke), Faschinen und Walzen, die in der Gewässersanierung und Böschungs- oder Hangsicherung Verwendung finden. Die Vielfalt der Weiden als Böschungsschutz kennt kaum Grenzen. Ob Stecklinge, Ruten, Steckhölzer, Pflöcke, Setzstangen oder Flechtwerke (Weidenkämme, Spreitlagen) – Weiden wachsen. Und je dicker sie sind, desto besser wachsen sie an. Weiden (Salix-Arten) zählen zu den ältesten Baumitteln im Wasserbau. Allerdings sind sie nur begrenzt lagerfähig und Weidenstecklinge sind bis zum Anwachsen empfindlich gegenüber einer Überstauung. Der Einbau erfolgt am besten in einer Zeit, in der die Gefahr der Überflutung so gering wie möglich ist.

Natürlich haben sich die Faschinentechnik und die Materialien in den letzten Jahrzehnten verändert.

Heute finden neben Weidenfaschinen auch Kokosfaschinen mit und ohne Bepflanzung Verwendung im Gewässerschutz. Als Bepflanzung kommen Röhrichte (Sumpfsegge, Schlanksegge, Wasserschwaden, Schilf, Teichbinse, Rohrkolben, Kalmus, Sumpfschwerlilie) in Frage. In verschiedenen Dicken (20-60cm) lassen sich Kokosfaschinen optimal für jeden Einsatzzweck verwenden. Der Vorteil von Kokosfaschinen gegenüber Reisigfaschinen aus Totholz liegt auf der Hand: Sie halten deutlich länger und bürgen für eine lange Ufersicherung. Auf der anderen Seite handelt es sich um ein Material, dass um den halben Globus gefahren wurde, um bei uns als Ufersicherung zu dienen.

Böschungsmatten und Erosionsschutz

re natur Böschungssicherung KokosKünstliche Böschungen, z. B. an Straßen, Lärmschutzwällen oder Hanggrundstücken erodieren besonders leicht, solange noch keine Vegetation die Konsolidierung der Erden oder Substrate sichert. Das bedeutet: Die Niederschläge schwämmen das locker aufliegende Material ab oder der Wind verlagert es. Abhilfe schaffen neue Technologien wie der Erosionsschutz aus Geweben oder Matten. Fachlich macht es einen Unterschied, ob eine Matte oder ein Gewebe zum Einsatz kommt.

Gewebe bestehen aus zwei Fäden – Kette und Schuss. Sie sehen aus wie ein Netz, mit deutlich erkennbaren Maschen. Erosionsschutzgewebe sind sehr leicht, überzeugen jedoch mit hoher Stabilität als leichtes Flächengewebe. Ausgangsmaterial ist Jute oder Kokos, wobei Jute im Gewässerbau keine Anwendung findet. Dafür in der Dachbegrünung oder im Böschungsschutz, denn es ist wenig dehnfähig, jedoch ein guter Wasserspeicher. Optimale Bedingungen für das Auflaufen von Saatgut. Die geringe Haltbarkeit von Jute begrenzt den Einsatz von Jutegeweben zum Erosionsschutz auf ein bis zwei Jahre.

Stabiler und dauerhafter ist Kokos. Auch hier gibt es Gewebe zum Schutz vor Erosion. Oft wird Kokos allerdings als Böschungsmatte mit einer Lebensdauer von drei bis fünf Jahren eingesetzt. Im Gegensatz zu Geweben bestehen Matten aus losen Fasern (Jute, Kokos, Stroh, Heu, Wolle etc.), die quer durcheinander liegen und durch ein Ober- und Unternetz kompakt zusammengehalten werden. Das Netz besteht wahlweise aus Polypropylen oder Jute, je nach gewünschter Haltbarkeit der Matte. Böschungsmatten haben eine sehr hohe Filterstabilität und lassen sich sehr gut mit Saatgut bestücken. Sofern sie sorgfältig eingebaut (Bodenkontakt, stein- und erdklumpenfreier Untergrund, kurzfristige Lagerung) und befestigt werden, läuft die enthaltene Saat flächendeckend auf. Erosionsschutzmatten mit Saatgut sind keine Lagerware, denn das Saatgut würde bei langer Lagerung leiden. Schimmel und Feuchtigkeit schaden den natürlichen Produkten Kokos und Jute, weshalb sie am besten direkt nach der Lieferung eingebaut werden. Die Verwendung von Böschungsmatten mit Saatgut hat mehrere Vorteile. Einerseits lassen sich Saatgut und Matte in einem Arbeitsgang verlegen. Andererseits hält die Matte den Feuchtigkeitshaushalt konstant und begünstigt so eine gleichmäßige Keimung. Unabhängig vom Herstellungsmaterial (Jute, Kokos) sind die Böschungsmatten oder –gewebe biologisch abbaubar, flexibel und anpassungfähig.

Mulchmatte 4Eine Sonderform der Erosionsschutzmatten sind Mulchmatten. Von oben unterscheiden sie sich kaum voneinander. Den Unterschied macht die Unterseite, die bei den Mulchmatten aus einer Polypropylenfolie besteht. Sie lässt Feuchtigkeit von oben nach unten durch, allerdings kein Licht. Unerwünschte Pflanzen unter der Mulchfolie sind im Wuchs gehemmt, bis sich die Wunschvegetation durchgesetzt hat.

Auch Erosionsschutz- oder Böschungsmatten rutschen. Zumindest kurz nach der Verlegung. Abhilfe schafft die Befestigung mit den sogenannten Haften. Das sind Holz- oder Stahlnägel in Längen zwischen 200 – 400 mm. Welche Haften setzt man wofür ein? In der Praxis werden bei ton- oder lehmhaltigen Untergründen eher Stahl- als Holzhaften verwendet. Holzhaften könnten sich beim Quellen der Tonteilchen aus dem Boden drücken. Dafür schaden sie dem Mähgeräten bei der Böschungspflege weniger als die Stahlhaften, die sicherlich das ein oder andere Mähwerk abstumpfen ließen.

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Hänge kommen ins Rutschen und Schlammlawinen rollen ins Tal. Uralte Bäume stürzen um, unterspült und entwurzelt. Das sind einige Auswirkungen der Klimaveränderung, die in den letzten Jahren immer deutlicher auftreten. Umso wichtiger ist es, Flüsse, Bäche und Hänge dauerhaft zu stabilisieren. Erosionsschutzmatten aus Kokos und Stroh, Erosionsschutzgewebe aus Jute und Faschinen aus Weiden sind Hilfsmittel aus der Natur und für die Natur.

Schutz der Ufer

re natur Erosionsschutz BachlaufUrsprünglich waren die Ufer unsere Gewässer mit Wald bewachsen, der im Laufe der intensiven Landnutzung jedoch immer weiter zurückgedrängt wurde. Die Folge sind Erosion, Auskolkungen und hohe Strömungsgeschwindigkeiten. Weiden und Erlen in ihren vielen Varianten sind dafür besonders geeignet. Aus ihnen entstehen Bauwerke (Flechtwerke), Faschinen und Walzen, die in der Gewässersanierung und Böschungs- oder Hangsicherung Verwendung finden. Die Vielfalt der Weiden als Böschungsschutz kennt kaum Grenzen. Ob Stecklinge, Ruten, Steckhölzer, Pflöcke, Setzstangen oder Flechtwerke (Weidenkämme, Spreitlagen, Weidenfaschinen) – Weiden wachsen.

Heute finden neben Weidenfaschinen auch Kokosfaschinen in verschiedenen Stärken (20-60 cm) mit und ohne Bepflanzung Verwendung im Gewässerschutz. Als Bepflanzung kommen Röhrichtpflanzen (Sumpfsegge, Schlanksegge, Wasserschwaden, Schilf, Teichbinse, Rohrkolben, Kalmus, Sumpfschwerlilie) in Frage.

Böschungsmatten und Erosionsschutz

Künstliche Böschungen, z. B. an Straßen, Lärmschutzwällen oder Hanggrundstücken erodieren besonders leicht, solange noch keine Vegetation die Konsolidierung der Erden oder Substrate sichert. Abhilfe schaffen neue Technologien wie der Erosionsschutz aus Geweben oder Matten. Gewebe bestehen aus zwei Fäden – Kette und Schuss. Sie sehen aus wie ein Netz, mit deutlich erkennbaren Maschen. Hergestellt aus Jute oder Kokos bauen sich diese Erosionsschutzgewebe oder Böschungsmatten biologisch ab.

re natur Böschungsmatte bepflanztIm Gegensatz zu Geweben bestehen Erosionsschutzmatten aus losen Fasern (Jute, Kokos, Stroh, Heu, Wolle etc.), die quer durcheinander liegen und durch ein Ober- und Unternetz kompakt zusammengehalten werden. Böschungsmatten lassen sich sehr gut mit Saatgut bestücken und sofern sie sorgfältig eingebaut und befestigt werden, läuft die das Saatgut flächendeckend auf. Erosionsschutzmatten mit Saatgut sind keine Lagerware, denn das Saatgut würde bei langer Lagerung leiden.

Auch Erosionsschutz- oder Böschungsmatten rutschen. Zumindest kurz nach der Verlegung. Abhilfe schafft die Befestigung mit den sogenannten Haften. Das sind Holz- oder Stahlnägel in Längen zwischen 200 – 400 mm.

Mehr Informationen zur Böschungs- und Ufersicherung mit Erosionsschutzmatten finden Sie hier: Böschungssicherung und Erosionsschutz

 

Kokosfaschinen re naturDie Kokos-Faschinen bestehen aus gleichmäßig verteilten Kokosfasern, die unter Druck zu einem walzenförmigen Körper gepresst und durch ein Kokos bzw. PP-Netz zusammengehalten werden. Das Kokos-, sowie das PP-Netz haben Maschen mit einer Weite von etwa 5 x 5 cm, wodurch die Faschine eine große Flexibilität erhält.

Der Verdichtungsgrad der Fasern ist mit einer Rohdichte von 150 g/dm³ so gewählt, dass die Faschinen einerseits noch gut durchwurzelbar sind, andererseits aber beste Filterleistungen und eine gute Festigkeit haben. Durch die ausschließliche Verwendung von Kokos sind die Faschinen vollständig verrottbar, ohne dass dabei ein flora- und faunaschädliches Millieu entsteht.

 

 

Verwendung im Landbau

•Dränstränge auf Böschungen, insbesondere bei offener Fahrdammentwässerung in die Böschung Fußsicherung an Wällen und Dämmen Terrassierungen. Für die langfristige Sicherung wird man bei diesen Anwendungen auf Landböschungen meist Gehölze verwenden, die je nach Sicherungsaufgabe auch in Form von Steckholz oder Buschlagen eingebracht werden können. Sofern mit ausreichendem Wasseranfall zu rechnen ist, kommen aber auch solche Helophyten infrage, die ein längeres Trockenfallen vertragen.

Verwendung im Wasserbau

  • •Sicherung des Böschungsfußes an Fließ- und Stillgewässern
  • Bildung von Stillwasserzonen
  • •Ansiedlung von Pflanzen auf künstlichen Dichtungen
  • •Ansiedlung von Pflanzen auf Buhnen.

Bei diesen Anwendungen (ab 200 mm Ø) dient die Kokoswalze als (kurz- bis mittelfristiges) Sicherungselement, als Filter und als Vegetationsträger. Der flexible Körper passt sich der gewünschten Uferlinie leicht an. Die Material- und Einbaukosten sind im Vergleich zu verschiedenen anderen Sicherungsmethoden günstig. Der wichtigste Vorteil ist in dem direkten Übergang der Vegetation vom Land- zum Wasserbereich zu sehen, was mit den starren Bauweisen wie z.B. Steinwurf, Steinsatz, Stangenverbau udgl. nicht möglich ist.Weidenfaschinen2

Werden die Faschinen zur Uferbefestigung eingesetzt, so müssen die Pflanzen nicht in die Faschine, sondern sie können auf der Landseite direkt neben die Faschine gesetzt werden. Gleiches gilt für Rhizome, Steckholz oder das Einlegen von ausschlagfähigen Weidenruten. Alternativ zu den Kokosfaschinen gibt es auch gute Gründe für den Einsatz von Faschinen aus austriebsfähigen Weidenruten (Weidenfaschinen) oder aus Totholz. Das Material lässt sich leicht zu stabilen und dauerhaften Faschinen bündeln, ist leicht zu gewinnen und besonders regional und damit nachhaltig. Bei Faschinen aus Weidenruten übernehmen die Weiden nach dem Anwachsen, ggf. gemeinsam mit stabilisierenden Stauden, die Böschung- oder Ufersicherung.

Bei der Herstellung von Stillwasserzonen, Bepflanzung von Buhnen udgl. müssen die Faschinen direkt bepflanzt werden. Hierfür eignen sich am besten Sumpfpflanzen mit Topfballen, die seitlich in das Kokosnetz gesteckt werden können. Die oberhalb der Faschine liegenden erosionsgefährdeten Böschungsflächen werden je nach Gefährdungsgrad mit Kokosgewebe (Ansaat und/oder Bepflanzung) belegt und mit mind. 4 Holzpflöcken je Quadratmeter gesichert.

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