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Große Rosenblattlaus - Macrosiphum rosae

Zur Zeit sieht man sie fast überall, oft in großen Kolonien und von Ameisen bewacht: Blattläuse. Sie zählen zu den wichtigsten Schädlingen an Kulturpflanzen, die zu großem wirtschaftlichen Schaden führen können. Von den weltweit vorkommenden 3.000 Arten gibt es in Deutschland ca. 800. Die Färbung reicht von grün über rötlich, braun bis schwarz. Sie erreichen eine Körperlänge von nur wenigen Millimetern und treten als ungeflügelte und geflügelte Stadien auf, die man vorwiegend an Triebspitzen oder auf Blattunterseiten in dichten Kolonien auffindet.

Weiterlesen: Blattläuse biologisch bekämpfen

Der zur Schmetterlingsfamilie Wickler (Tortricidae) gehörende Falter ist einer der wichtigsten Schädlinge im Obstbau. Ein großer Teil der Apfelernte kann durch den Fraß seiner Raupen an den Früchten zerstört werden. Dabei sind die Auswirkungen der zweiten Generation auf die bereits heranreifenden Äpfel dramatischer.

Der nur etwa 10 mm lange Apfelwickler (Cydia pomonella) ist dämmerungsaktiv und fliegt erst bei Temperaturen von mehr als 15 °C. Die grauen Vorderflügel weisen am Außenrand einen charakteristischen rotbraunen Fleck auf und der Falter erreicht eine Spannweite von bis zu 20 mm. 

Der Apfelwickler kommt hauptsächlich an Apfel, aber auch an Kirsche, Birne und Pflaume sowie gelegentlich an Walnuss und Pfirsich vor. Die Hauptflugzeiten der Falter sind Mitte Mai und im Juli/August.

Weiterlesen: Der Apfelwickler

Parasitäre Fadenwürmer (Nematoden) spielen in der Biologischen Schädlingsbekämpfung eine große Rolle und besonders bei im Boden lebenden Schädlingen zeigen sie beeindruckende Wirkungsraten. Auch gegen die sich tagsüber in Erdlöchern versteckenden Nacktschnecken kann bereits bei Bodentemperaturen von mehr als 5 °C die nur ca. 1,5 mm  große, heimische Art Phasmarhabditis hermaphrodita eingesetzt werden.

Weiterlesen: Nematoden gegen Nacktschnecken einsetzen

Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ist eine vermutlich aus Ostasien stammende Schmetterlingsart, deren Raupen das Blattwerk sowie die Rinde von Buchsbäumen stark schädigen können. Die Art überwintert im 3. oder 4. Raupenstadium in einem Kokon aus zusammengeklebten Blättern. Ab März, bei Temperaturen von mehr als 7 °C, werden die Raupen aktiv und wachsen in den nächsten Wochen auf eine Länge von 5 cm heran, bis sie sich verpuppen. Insgesamt durchlaufen die Raupen 6 - 7 Larvenstadien. Nach etwa einer 1 Woche Puppenruhe schlüpfen die schwarz-weiß gefärbten Falter und die Weibchen legen nach der Paarung ihre bis zu 150 Eier an die Blätter von Buchsbäumen ab.

Weiterlesen: Der Buchsbaumzünsler

Trauermücken

Trauermücken sind kleine, nur 2 - 5 mm lange Insekten, die langsam und scheinbar ziellos herumfliegen und sich in der Nähe von Blumentöpfen aufhalten. Ihre Larven entwickeln sich in feuchtem Substrat und können besonders bei Stecklingen und Jungpflanzen problematisch sein. Ins Haus gelangen sie meist mit zugekauften Pflanzen oder über offene Fenster aus dem Freiland.

Egal ob auf der Fensterbank oder im Gewächshaus - eine biologische Bekämpfung ist mit Raubmilben oder parasitischen Fadenwürmern (Nematoden) möglich.

 

Weiterlesen: Trauermücken biologisch bekämpfen

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