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OffeneZuchtHHBei der Biologischen Schädlingsbekämpfung in Gewächshäusern wird das Potential eines frühen Angebots von Blattläusen genutzt.

Das Verfahren heißt Offene Zucht und setzt auf eine zeitige Etablierung von Nützlingen auf Ausweichwirten. Bereits sechs Wochen vor dem Pflanztermin der Kulturpflanzen wird Weizen ausgesät. Nach einer Woche werden die Weizenpflanzen mit Getreideblattläusen beimpft. Haben sich die Getreideläuse entsprechend vermehrt, was nach ca. 3 bis 4 Wochen der Fall ist, werden räuberische Gallmücken (Aphidoletes sp.) bzw. Aphidius-Schlupfwespen auf die Weizenpflanzen ausgesetzt. Dies hat den Vorteil, dass sich die Nützlinge schon vor den Blattläusen im Gewächshaus etablieren können, erfordert aber ein genaues Beobachten der Populationsentwicklung von Getreideblattläusen und Gallmücken. Die Saatschalen müssen in regelmäßigen Abständen ausgetauscht und erneut mit Weizen besät werden, da das Getreide durch den Blattlausbefall oft stark geschädigt wird.

Ein anderes Beispiel für die Nützlichkeit von Blattläusen ist die Apfelgraslaus, Rhopalosiphum insertum. Wie schon der Name sagt, wechselt diese Laus Ende Mai bis Anfang Juni von Apfelbäumen auf Gräser, wo sie ein unscheinbares Dasein führt. Der Apfelbaum, auf dem sie sich von Oktober bis zum Frühjahr aufhält, wird kaum geschädigt. Für die Obstbauern hat sie aber als frühe Nahrungsquelle der Gegenspieler schädlicher Blattlausarten wie z.B. der Grünen Apfelblattlaus, Aphis pomi, eine große Bedeutung. Leider ist das Wissen um diese Dinge nicht ausreichend verbreitet, so dass häufig schon beim ersten Auftreten von Blattläusen zur Insektizidspritze gegriffen wird und dabei auch die sich aufbauenden Populationen der natürlichen Gegenspieler getroffen werden.

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