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re natur Grasdach Campingplatz webViele begeisterte Handwerker suchen neben den Inspirationen aus Zeitschriften und dem Internet am liebsten vor Ort nach Inspirationen Eine Reise nach Skandinavien kann die Kreativität sehr fördern. Ab in den grünen Bus, dann über diverse See- und Landwege bis nach Norwegen, dem Land der Wasserfälle, Fjorde und Grasdächer. Denn zum klassisch- norwegischen Hauskonzept gehört eine Dachbegrünung.

Dachbegrünungen haben in Skandinavien eine jahrhundertelange Tradition. Viele Touristen kennen die Holzhäuser mit den typischen Grasdächern, die im feuchten Klima besonders gut gedeihen. Ob in Island, Norwegen, Schweden oder Dänemark - die Dachdeckung mit Grassoden gehört zum Straßenbild Skandinaviens. Auf den ersten Blick überraschend, allerdings auf den zweiten Blick logisch und folgerichtig, haben auch „Häuslebauer“ auf der anderen Seite der Erdhalbkugel - in Tansania - die Vorteile der begrünten Dächer erkannt. Denn im heißen Afrika kühlen die dicken Grasdächer den Wohnraum im Haus, während sie im kühlen Norden die Wärme länger im Haus halten und je nach Bauweise auch speichern. Grund dafür ist der massige Aufbau aus Erde und Vegetation. Schon früh hatten also die Menschen die beiden größten Vorteile – und für sie damals relevanten - begrünter Dächer erkannt: Wärmespeicherung und Wärmedämmung.

In Skandinavien dienten damals Birkenschindeln als Dachabdichtung, meistens zwei bis drei Schichten übereinandergelegt. Im Laufe der Zeit verlängerte man die Lebensdauer der gerbsäurehaltigen Birkenrinde mit einem Anstrich aus Holzteer. Heute allerdings verwenden die meisten skandinavischen Unternehmen Dachabdichtungen aus Bitumen oder Kunststoff. Auf diese wurzelfesten Abdichtungen legte man in Skandinavien abgestochene Rasensoden, teilweise in mehreren Schichten aufeinander. Der Luftanteil im Torf und die hohen Gras- und Staudenhalme sorgten für die gute Dämmung der Häuser, und das hohe Gewicht für Schallschutz und die Stabilität der Begrünung bei Sturm.

re natur Schuppen mit Grasdach webNoch heute finden sich jede Menge Beispiele für diese kreative und dauerhafte Form der Dachbegrünung. Auch wenn sie den deutschen Regelwerken nicht entsprechen, so sind sie doch seit Jahrhunderten stabil und nachhaltig. Ein gutes Beispiel dafür, dass nicht alles normiert sein muss, um zu funktionieren.

Typisch für Dachbegrünungen ist Skandinavien ist die starke Dachneigung. Während heute in Deutschland starke Dachneigungen für begrünte Dächer eher als nachteilig betrachtet – und in den Regelwerken auch entsprechend erschwerte Voraussetzungen gefordert werden – waren in Norwegen 22°-34° Dachneigung der Normalfall und erst bei steileren Dachneigungen über 35° kamen Schubschwellen zum Einsatz.

Aus gutem Grund wählte man für die begrünten Dächer die Satteldachform, denn je steiler das Dach, desto schneller kann der Schnee abrutschen und die Gefahr zu hoher Schneelasten im Winter reduzierte sich. Dieru Dachkonstktionen waren meistens sehr einfache Sparren- oder Pfettenbauweisen, die dann mit einer Bohlenschicht abgedeckt wurden. Die kleinen Zwischenräume in dieser Bohlenschicht sorgten für eine gute Durchlüftung der Birkenschindeln und damit zum schnelleren Abtrocknen. So erhöhte sich die Lebensdauer auf mehrere Jahre bis Jahrzehnte. Wer jetzt auf die Idee kommt, die Birken im Garten zu schälen und die Gartenhütte nach norwegischem Vorbild zu begrünen, sollte sich das überlegen. Denn die trotz bester Durchlüftung sind die Birkenschindeln nur wenige Jahre haltbar und nach mussten beim ersten Anzeichen von Fäulnis ausgetauscht werden. Ein aufwändiges Unterfangen, weshalb heute in Norwegen oder Schweden die Birkenschindeln nur noch optischer Blickfang an Attika und Traufe sind. Darunter verbergen sich hochwertige und dauerhafte Kunststoffdichtungsbahnen als Dachabdichtung. Wer es trotzdem versuchen möchte, sollte besser auf Tannenholzschindeln ausweichen, die deutlich langlebiger sind.

re natur blühendes Grasdach mit Schornstein WebIm Laufe der Jahrhunderte fanden auch bei uns Grasdächer eine Heimat. Als die ersten Ökopioniere, darunter auch die re-natur GmbH, vor vielen Jahrzehnten mit dem Bau von Dachbegrünungen begannen, hatten sie schnell den Ruf als Ökospinner weg. Heute sind Dachbegrünungen, intensiver wie extensiver Ausprägung, ein fester Bestandteil unserer Baukultur. Und sie sind ein wesentlicher Bestandteil, wenn es um die Klimaanpassung unserer Städte und Gemeinden an den Klimawandel geht. Zwar beherrschen die extensiven Dachbegrünungen mit Sedumbepflanzungen den Markt, doch immer häufiger setzt sich die Erkenntnis durch: Höhere Aufbauten speichern mehr Wasser, Gräser dämmen besser und je vielfältiger die Vegetation, desto besser geht es unseren Insekten. Biodiversität ist das Zauberwort unserer Zeit.

Sie haben Lust auf eine Dachbegrünung: Dann schauen Sie sich doch mal in unserem Webshop um oder schreiben Sie uns eine E-Mail mit den Eckpunkten Ihres Projektes. Wir helfen Ihnen gerne: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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