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Drainschicht/Filterschichten
Drainschichten sind meist aus thermisch verfestigten Geotextilien.
Voraussetzung sind Durchwurzelbarkeit, Beständigkeit gegenüber
Mikroben, Bodenlösungen und Ungiftigkeit gegenüber Pflanzen.
Die Materialstärken schwanken zwischen 150-300 g/qm. Aufgabe
der Filterschicht ist es, das Auswaschen von Feinteilen aus der
Substratschicht in die Drainschicht zu verhindern. Bei Einschichtbegrünungen
entfällt diese Schicht.
Filterschichten nehmen überschüssiges Wasser auf, führen es den Abläufen zu, dienen
z.T. als Wasserspeicher und vergrößert den durchwurzelbaren Raum.
Gleichzeitig übernehmen sie eine Schutzfunktion des darunterliegenden
Aufbaues. Die Drainschicht besteht meist aus Schüttmaterialien (Blähton,
Lava, Kies, Bims, Splitt; Körnungen zwischen 2-8 und 10-20 mm, ohne
organische Anteile) oder Dränelementen (Platten, Matten, Kunststoffelemente).
Die Materialien sollen frostbeständig, lager- und strukturstabil
sein. Bei Extensivbegrünungen mißt die Drainschicht aus Schüttstoffen
ca. 4 cm und bei Intensivbegrünungen ca. 10 cm. Auch hier ist auf
Versinterungen durch zu hohe Kalkgehalte bei Schüttstoffen (Kalksplitt,
Recyclingmaterial) zu achten. Bei Verwendung von Matten sind die
Schichtstärken geringer, sie variieren zwischen 2 cm und 8 cm. Bei
Einschichtbegrünungen entfällt diese Schicht.
