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Kokosfaschinen re naturDie Kokos-Faschinen bestehen aus gleichmäßig verteilten Kokosfasern, die unter Druck zu einem walzenförmigen Körper gepresst und durch ein Kokos bzw. PP-Netz zusammengehalten werden. Das Kokos-, sowie das PP-Netz haben Maschen mit einer Weite von etwa 5 x 5 cm, wodurch die Faschine eine große Flexibilität erhält.

Der Verdichtungsgrad der Fasern ist mit einer Rohdichte von 150 g/dm³ so gewählt, dass die Faschinen einerseits noch gut durchwurzelbar sind, andererseits aber beste Filterleistungen und eine gute Festigkeit haben. Durch die ausschließliche Verwendung von Kokos sind die Faschinen vollständig verrottbar, ohne dass dabei ein flora- und faunaschädliches Millieu entsteht.

 

 

Verwendung im Landbau

•Dränstränge auf Böschungen, insbesondere bei offener Fahrdammentwässerung in die Böschung Fußsicherung an Wällen und Dämmen Terrassierungen. Für die langfristige Sicherung wird man bei diesen Anwendungen auf Landböschungen meist Gehölze verwenden, die je nach Sicherungsaufgabe auch in Form von Steckholz oder Buschlagen eingebracht werden können. Sofern mit ausreichendem Wasseranfall zu rechnen ist, kommen aber auch solche Helophyten infrage, die ein längeres Trockenfallen vertragen.

Verwendung im Wasserbau

  • •Sicherung des Böschungsfußes an Fließ- und Stillgewässern
  • Bildung von Stillwasserzonen
  • •Ansiedlung von Pflanzen auf künstlichen Dichtungen
  • •Ansiedlung von Pflanzen auf Buhnen.

Bei diesen Anwendungen (ab 200 mm Ø) dient die Kokoswalze als (kurz- bis mittelfristiges) Sicherungselement, als Filter und als Vegetationsträger. Der flexible Körper passt sich der gewünschten Uferlinie leicht an. Die Material- und Einbaukosten sind im Vergleich zu verschiedenen anderen Sicherungsmethoden günstig. Der wichtigste Vorteil ist in dem direkten Übergang der Vegetation vom Land- zum Wasserbereich zu sehen, was mit den starren Bauweisen wie z.B. Steinwurf, Steinsatz, Stangenverbau udgl. nicht möglich ist.Weidenfaschinen2

Werden die Faschinen zur Uferbefestigung eingesetzt, so müssen die Pflanzen nicht in die Faschine, sondern sie können auf der Landseite direkt neben die Faschine gesetzt werden. Gleiches gilt für Rhizome, Steckholz oder das Einlegen von ausschlagfähigen Weidenruten. Alternativ zu den Kokosfaschinen gibt es auch gute Gründe für den Einsatz von Faschinen aus austriebsfähigen Weidenruten (Weidenfaschinen) oder aus Totholz. Das Material lässt sich leicht zu stabilen und dauerhaften Faschinen bündeln, ist leicht zu gewinnen und besonders regional und damit nachhaltig. Bei Faschinen aus Weidenruten übernehmen die Weiden nach dem Anwachsen, ggf. gemeinsam mit stabilisierenden Stauden, die Böschung- oder Ufersicherung.

Bei der Herstellung von Stillwasserzonen, Bepflanzung von Buhnen udgl. müssen die Faschinen direkt bepflanzt werden. Hierfür eignen sich am besten Sumpfpflanzen mit Topfballen, die seitlich in das Kokosnetz gesteckt werden können. Die oberhalb der Faschine liegenden erosionsgefährdeten Böschungsflächen werden je nach Gefährdungsgrad mit Kokosgewebe (Ansaat und/oder Bepflanzung) belegt und mit mind. 4 Holzpflöcken je Quadratmeter gesichert.

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