Getreideblattläuse
Stichwörter: Getreideläuse, Sitobion avenae, Offene Zucht, Rhopalosiphum padi
Offene Zucht mit Getreideblattläusen: Bei diesem Verfahren werden Getreideblattläuse als Ersatzfutter für Nützlinge in regelmäßigen Abständen im Gewächshaus ausgebracht. Die für zweikeimblättrige Kulturpflanzen völlig unschädlichen Getreideblattläuse werden auf Weizenpflanzen in Zuchteinheiten geliefert, in denen sie sich im Gewächshaus weiter vermehren und Nahrungs- und Vermehrungsgrundlage für Nützlinge wie Gallmücken (Aphidoletes aphidimyza) und Blattlausschlupfwespen (Aphidius-Arten) bilden. Dadurch ist es möglich, die Nützlinge bereits vor dem Auftreten der Schädlinge bereitzuhalten. In besonders blattlausgefährdeten Kulturen (wie z.B. Gurken) sollten die Zuchteinheiten eine Woche vor dem Pflanzen aufgestellt und Nützlinge ausgebracht werden.
