Museum der Kräutergeschichte

Das Museum zeigt auf 400m² die gemeinsame Geschichte von Menschen
und Kräutern: Es geht um Rauschpflanzen, Liebesdrogen, Heilkräuter,
Hexenwahn, Kuriositäten und viele kleine Dinge, bis hin zu
Kräuter-Briefmarken
aus aller Welt. Antike pharmazeutische Geräte vermitteln einen Eindruck
vom Arbeiten der alten Apotheker und ein mittelalterliches Alchimistenlabor
zeigt die Anfänge der modernen Chemie.
| Zu sehen ist auch eine Rezepturmühle des Herstellers „Herrmann
Steinburg & Söhne - königlich-kaiserlicher Hoflieferant, Wien“.
Das Gerät ist zwar schon etwa 150 Jahre alt, funktioniert aber
noch so gut wie am ersten Tag. Mit solchen Mühlen wurden heilkräftige
Nüsse, Hölzer oder Wurzeln zermahlen, um das Mehl später in
Salben oder Tabletten weiterzuverwenden. |
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| Handkolorierte Kupferstiche aus dem Jahre 1785 zieren die
Wände. Sie zeigen, dass sich die Menschen schon seit Jahrhunderten
- durchaus wissenschaftlich - mit dem Thema Heilpflanzen befassten. |
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| Antike Drogendosen aus einer Apotheke in Eckernförde - hergestellt
um 1820. |
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| Der Künstler Martin Pongs erschafft mit unglaublicher Akribie
Collagen, die vollständig aus gepressten Pflanzenteilen bestehen.
Mehr als 200 Pflanzenarten können sich so in einem Bild vereinigen. |
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