WasserfontänenBei Kaskaden oder Wasserfällen soll das Wasser in einem breiten, gleichmäßigen Film über die Vorderkante fließen. Damit das auch passiert, werden Schwallbehälter verwendet. Beim Anlaufen der Pumpe steigt das Wasser gleichmäßig im Schwallbehälter an und fließt anschließend in einem breiten und gleichmäßigen Film über die Überlaufkante. Es handelt sich also um einen Behälter, der bis zum Überlaufpunkt mit Wasser gefüllt werden muss. Im Regelfall bei jedem Neustart des Systems. Woher kommt das Wasser dafür? Entweder aus dem Wasserbecken oder aus einer Zisterne. Im Behälter sinkt der Wasserstand solange ab, bis der Schwallbehälter überlaufen kann. Handelt es sich um einen kleinen Schwallbehälter, ist das unproblematisch und für den Betrachter ist die Veränderung des Wasserspiegels im Becken kaum wahrnehmbar. Hat die Quelle jedoch ein größeres Volumen, steigt der Wasserbedarf. Das kann dazu führen, dass der Wasserstand im Wasserreservoir deutlich absinkt.
Die Nebeneffekte: Vielleicht löst die automatische Wassernachspeisung aus und füllt während des Betriebs den Behälter auf. Schaltet die Pumpe ab, fließt das Wasser aus dem Bachlauf oder dem Schwallbehälter zurück in das Reservoir. Und das läuft über oder das zurückfließende Wasser rauscht durch den Überlauf ab. Ein teuerer und unnötiger Effekt, der besonders dann unangenehm wird, wenn der Einlauf in das Quellbecken unter dem Wasserspiegel liegt und keine Rückschlagventile montiert sind.
WasserkaskadeWasserfällen und Bachläufen häufen sich die Wasserverluste durch mangelhafte Kapillarsperren, Winddrift, Verdunstung, unkontrollierte Wasserbewegung und Wasser, das über die Uferbereiche versickert. Bei größeren Anlagen reduzieren Windwächter einen Teil dieser Wasserverluste. Sie schalten die Pumpen bei einer bestimmten Windgeschwindigkeit einfach ab.