Algenproblematik bei Teichen 1

Technik im und am TeichPumpe oder nicht – das ist keine Frage. Denn ohne Pumpe lässt sich Wasser in einem Teich oder Wasserbecken nun einmal nicht bewegen. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Pumpe ist die richtige für mein Projekt? Die Auswahl an Tauch- und Teichpumpen ist groß. Eine entscheidende Rolle spielt für Teichbesitzer heute der Energieverbrauch. Die gute Nachricht: Der Energieverbrauch der Tauchpumpen sinkt kontinuierlich, die Leistungsdaten gehen nach oben. Förderhöhe und Fördermenge steigen, die Hersteller sind in diesem Bereich sehr kreativ. Wenn Sie Wasser in Bewegung versetzen möchten, dann überlegen Sie sich vorher:
wie viel Wasser muss ich pro Minute oder pro Stunde bewegen (Faustzahl beim Bachlauf: 1,5l/min/cm Bachlaufbreite)
wie hoch muss ich das Wasser heben (Höhenunterschied von der Wasseroberfläche bis zum Quellstein oder zur Quellbecken)
wie hoch ist der Druckverlust im System (wir unterstützen Sie gerne bei der Berechnung)Mit diesen Daten können Sie sehr schnell die passende Pumpe auswählen.
 
Sofern Sie über einen Besatz mit Zierfischen nachdenken, beschäftigen Sie sich auch mit der Filtertechnik. Es gibt Schwerkraftsysteme, bei denen das Wasser aus dem Teich über einen Skimmer oder eine Rinne direkt in den Filter fließt und die Pumpe nach dem Filter angeordnet ist. Ein gutes System für alle, die nach dem Filter noch Druck aufbauen müssen für Einströmdüsen oder einen Bachlauf. Bei den gepumpten Systemen steht die Pumpe vor dem Filter. Da die meisten Filtersysteme drucklos sind, müssen sie über dem Wasserspiegel stehen. Bei gepumpten Systemen ist daher die Überwindung eines Höhenunterschiedes nicht möglich. Außer Sie setzen auf einen Druckfilter, bei dem Sie zwar einen Druckverlust in Kauf nehmen, aber auch einen Höhenunterschied im Geländer überwinden können. Die Größe des Filters und seine Filterleistung, sind abhängig vom Fischbesatz und dem Wasservolumen. Welche Wassermenge der Filter reinigen kann, erklären wir Ihnen gerne.
 
Die harte UVC-Strahlung sorgt dafür, dass die Algen und unerwünschten Bakterien im Teich unschädlich gemacht werden. Doch Achtung: Sie töten auch die guten Bakterien ab und festsitzende Algen (Fadenalgen an den Teichwänden) werden nicht erfasst. UVC-Lampen wirken nicht überall und sind nicht selektiv. Wer das berücksichtigt, erlebt bei der Verwendung von UVC-Lampen keine Überraschungen.  
 
Beleuchtetes Wasser ist eine Attraktion für jeden Garten. Alle Systeme sind aus Sicherheitsgründen auf 12 V Spannung ausgelegt. Einfach Steckverbindungen, energiesparende LED-Lampen und praktische Mehrfachverteiler sorgen dafür, dass Sie ganz einfach Licht in Ihren Gartenteich oder Ihr Wasserbecken bringen können. Je größer das Becken, desto professioneller die Beleuchtung. Für gemauerte Becken eignen sich sehr gut sogenannte Einbauscheinwerfer, die mittels einer Einbauhülse direkt in die Mauer einbetoniert oder mit Brunnenschaum befestigt werden. Wer es bunt mag, wählt statt weißen LED-Lampen die sogenannte RGB-Variante mit einer Vielzahl an Farbwechseln, die sich mit Fernbedienungen ganz bequem von der Terrasse oder dem Wohnzimmer wechseln lassen. Wichtig bei der Wahl der Unterwasserschweinwerfer: Sie müssen alle eine IP68 Schutzklasse haben und der Transformator (Umwandler von 220 V auf 12 V) steht außerhalb des Teiches. Weitere Informationen über Unterwasserbeleuchtung und Gartenlicht finden Sie auf unserer Seite Teichbeleuchtung.
 

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