Grundlagen 1Bevor Sie mit dem Bau Ihres Schwimmteiches beginnen, sollten Sie Ihre eigenen Vorstellungen genau ergründen. Dabei sollten Sie sich u. a. mit folgenden Fragen auseinandersetzen:
- Sind Sie bereit, mit Frosch und Molch um die Wette zu schwimmen?
- Sind Sie bereit, regelmäßig Zeit für Pflege in Ihren Schwimmteich zu investieren?
- Wie groß und wie tief soll der Schwimmteich werden?
- Welchen Betrag möchten Sie in den Schwimmteichbau investieren?
- Welche Infrastruktur wie Duschen, Wege etc. möchten Sie einbauen? Erst dann sollten Sie mit der Planung und dem Bau beginnen. Beim Aushub der Baugrube werden die Böschungswinkel je nach Variante von nahezu vertikal (so es der Baugrund zuläßt) bis 1:3 ausgeführt. Der Schwimmbereich sollte später eine Tiefe von 1,5 -2,0 Metern aufweisen, damit beim Schwimmen nicht ständig “Bodenkontakt„ herrscht. Der Reinigungsbereich sollte eine Tiefe von 0,1-1,0 m erreichen.

Bodenabläufe und Absetzschächte müssen jetzt eingebaut werden. Im selben Zug sind Bachläufe und ggf. die getrennte Reinigungszone auszuheben. Geben Sie dem Beckenboden ein geringes Gefälle zum Bodenablauf hin, damit Mulm und Laub später besser abgesaugt werden können. Aber setzen Sie nicht zu viele Erwartungen in einen Bodenablauf. Besser sind sorgfältig durchströmte Becken mit einem Pumpensumpf als Schlammfang. Achten Sie in dieser Bauphase besonders auf die Sicherheit Ihres Grundstückes. Baustellen sind für Kinder sehr spannend, können aber schnell zur Gefahr werden. Zäune helfen dabei, unerwünschte Besucher fern zu halten und Kinder sowie Tiere vor Schaden zu bewahren.

IMG08245Besonders die naturnahen Zäune aus Edelkastanie eignen sich dazu. Kleinere Schwimmteiche bedürfen meist keiner Genehmigung. In sensiblen Bereichen, z.B. Naturschutzgebieten sollte dennoch bei den zuständigen Behörden um Rat nachgesucht werden. Bei großen Teichen über 100 cbm oder mehr als 2 m Tiefe ist in den meisten Bundesländern eine Genehmigung erforderlich. Hygienische Anforderungen bestehen meist nur bei öffentlichen Anlagen. Im privaten Bereich spielen sie bisher kaum eine Rolle.

Unbedingt zu beachten ist die Verkehrssicherungspflicht. Eine Sicherung hat durch den Planer, Bauherrn oder Unternehmer zu erfolgen. Alle sind in jeder Phase des Bauablaufes dafür verantwortlich, dass kein Dritter zu Schaden kommen kann. Nach der Fertigstellung des Projekts geht die Verkehrsicherungs- und Aufsichtpflicht auf den Bauherrn oder Betreiber über. Informieren Sie auch Ihre Haftpflichtversicherung, dass sie ein solches Bauwerk im Garten erstellt haben.

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