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Denn hier ist die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sehr viel geringer als bei einem Besuch bei uns vor Ort. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei re-natur achten sehr auf die Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen. Dazu gehört leider auch der Abstand zu unseren Besuchern, Kunden und zu Kolleginnen und Kollegen.

Natürlich sind wir weiterhin für Sie da!

Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Virus und der hohen Ansteckungsgefahr bitten wir Sie, unsere Kunden und Gäste, bis auf Weiteres von einem persönlichen Besuch in unseren Betriebsteilen Stolpe und Ruhwinkel abzusehen. Gerne beraten wir Sie telefonisch oder per E-Mail. Sollte ein Besuch unbedingt notwendig sein, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit den Ihrem Ansprechpartner. Sie erreichen uns telefonisch unter 04323-90100 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Durch die Einschränkungen im öffentlichen und leider davon auch betroffenen wirtschaftlichen Leben kann es möglicherweise zu verzögerten Lieferungen kommen. Wir bitten Sie dafür um ein wenig Geduld.

Bitte helfen Sie mit, dass wir alle lange gesund bleiben und die Infektionskette bestmöglich unterbrechen, damit wir bald wieder in gewohnter Weise kommunizieren können und auch wieder persönlich mit Ihnen über Ihre und unsere Projekte sprechen können. Vielen Dank!

Auf diesem Weg möchten wir uns bei den vielen Menschen im Gesundheitswesen, in Krankenhäusern, in Lebensmittelgeschäften, in den Behörden und Kommunen bedanken, die in dieser Zeit großartige Leistungen vollbringen. VIELEN DANK für Ihren unermüdlichen Einsatz!

Bleiben Sie gesund, damit wir gemeinsam noch viele tolle Projekte durchführen und ein Stück Natur zurückholen können.

 

WasserpflanzenbildSie kümmern, sie kränkeln und sind fahl in der Farbe – Wasserpflanzen zeigen oft eine Neigung zum Kümmerwuchs in künstlich angelegten Gewässern. Der Grund dafür sind grobkörnige und nährstoffarme Substrate. Sie sollen das Algenwachstum verhindern. Tatsächlich wachsen die Algen munter weiter, aber die Wasserpflanzen schwächeln. Professionelle Schwimmteichbauer setzen deshalb auf Profi-Substrate, die einerseits für üppiges Pflanzenwachstum sorgen und andererseits die Abgabe von Phosphor ins Gewässer verhindern. So wie das re-natur Wasserpflanzensubstrat.

 

Weiterlesen: Professionelles Wasserpflanzensubstrat - damit Ihnen was blüht!

Hypoaspis miles

Die Raubmilbe Hypoaspis miles kann zur Bekämpfung von Vogelmilben eingesetzt werden. Die Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) ist nachts aktiv und saugt dann Blut ihrer Wirte. Tagsüber hält sie sich in Ritzen und Spalten - gern in der Nähe von Sitzstangen - versteckt, wo sie oft in Massenansammlungen aufzufinden sind. Die vollgesogenen Weibchen können bei niedrigen Temperaturen um 15 °C bis zu 190 Tage überleben, bei höheren Temperaturen von mehr als 20 °C lediglich 1 bis 2 Wochen.

Hypoaspis miles ist eine bräunlich gefärbte, nur ca. 1 mm große Milben-Art. Sie lebt räuberisch in und auf der oberen Bodenschicht und ernährt sich von diversen Milben-Arten, Trauermückenlarven, Thripspuppen, Springschwänzen, Tausendfüßern und Wurzelläusen. Dazu ergreifen die Raubmilben die Beutetiere mit ihren zangenartigen Mundwerkzeugen und injizieren Verdauungssäfte. Anschließend wird die Beute ausgesaugt.

Die Eiablage erfolgt in das Substrat und nach 2 - 3 Tagen schlüpft das 1. Nymphenstadium, das sich über 2 weitere Nymphenstadien innerhalb von ca. 10 Tagen zum adulten Tier entwickelt. Die Gesamtentwicklungszeit ist temperaturabhängig und beträgt bei 20 °C 15 Tage und bei 25 °C 10 - 13 Tage. H. miles vermehrt sich gut bei Temperaturen zwischen 20-25 °C.

Die Dosierung richtet sich je nach Befallsstärke und Stallfläche. Bei mäßigem Befall sollten 500 Raubmilben pro m², bei starkem Befall 1.000 Tiere pro m² ausgebracht werden. Eine Wiederholung sollte je nach Befallsdruck nach 2 oder 4 Wochen erfolgen.

Da die Raubmilben sich in den oberen 4 - 5 Zentimetern der Einstreu halten, sollte diese nach der Ausbringung der Raubmilben einige Wochen nicht bearbeitet werden.

Kaufen können Sie die Raubmilbe in unserem Online-Shop.

Aphelinus abdominalis ist eine Blattlausschlupfwespe, die neben der Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) auch die beiden schwer bekämpfbaren Blattlaus-Arten Grünstreifige Kartoffellaus (Macrosiphum euphorbiae) und Grünfleckige Kartoffelblattlaus (Aulacorthum solani) parasitiert.

Das nur etwa 1 bis 2 mm große, schwarz-gelb gefärbte Weibchen ernährt sich von der Gewebsflüssigkeit junger Blattläuse (Hostfeeding) und trägt durch dieses Verhalten in nicht unerheblichem Maße zur Dezimierung der Blattläuse bei. Im Laufe ihres etwa zehnwöchigen Lebens legt es mithilfe eines Legestachels bis zu 1.000 Eier in alle Blattlausstadien ab. Die Entwicklung zur erwachsenen Wespe vollzieht sich vom Ei über 4 Larvenstadien und dem Puppenstadium.

Bereits 1 bis 2 Tage nach der Eiablage schlüpft die Aphelinus-Larve. Die parasitierte Blattlaus entwickelt sich zunächst noch normal weiter, stirbt dann aber mit zunehmendem Wachstum der Erzwespenlarve nach etwa 9-12 Tagen ab und es entsteht eine schwarzfarbene Mumie.

Bei Temperaturen von 20 °C ist die gesamte Entwicklung nach 21 Tagen abgeschlossen. Die erwachsene Erzwespe beißt mit ihrem Mundwerkzeug ein kreisrundes Loch in die Mumie und schlüpft heraus. Kurz nach dem Schlupf beginnt die Erzwespe erneut mit der Suche nach Blattläusen ihres Wirtsspektrums, womit der Zyklus von neuem beginnen kann.

Den Nützling Aphelinus abdominalis können Sie im Online-Shop kaufen.

orius laevigatusDie 2 - 3 mm großen, unscheinbar braun-schwarz gefärbten Wanzen der Gattung Orius gehören zu den Blumenwanzen (Fam. Anthocoridae) und sind mit mehreren Arten auch in Deutschland heimisch. Die hier zur Schädlingsbekämpfung eingesetzte Art O. laevigatus stammt aus dem Mittelmeerraum und ernährt sich vor allem von Thripsen, aber auch Blattläuse, Blattsauger, Weiße Fliege und Spinnenmilben gehören zu ihren Beutetieren.

Die flugfähigen erwachsenen Tiere und auch schon die 5 Larvenstadien suchen aktiv nach ihrer Beute, stechen sie mit ihrem Stechrüssel an und saugen sie aus. Insgesamt kann eine Raubwanze bis zu 200 Beutetiere im Laufe ihres Lebens vertilgen.

Aus den im Blattgewebe abgelegten Eiern schlüpfen nach 3 - 5 Tagen die zunächst gelblich gefärbten, ca. 0,6 mm großen Nymphen, die sich nach 2 - 3 Wochen zum geflügelten Imaginalstadium umwandeln. Die Entwicklungsdauer wird im Wesentlichen durch das Nahrungsangebot und die Temperatur bestimmt.

Orius-Arten benötigen eine Tageslänge von mindestens 12 Stunden, sonst verfallen sie in eine Winterruhe (Diapause).

Der Vorteil von Orius-Wanzen gegenüber den ebenfalls gegen Thripse eingesetzten Raubmilben liegt darin, dass auch die Erwachsenenstadien erbeutet und vertilgt werden.

Da sich Orius auch von Pollen ernähren kann, ist ein prophylaktischer Einsatz in Kulturen mit ausreichendem Blütenpollen-Angebot möglich.

Den Nützling Orius laevigatus können Sie im Online-Shop kaufen.

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