Schwimmteiche

Schwimmteiche

Beratung, Material & Abdichtung seit mehr als 40 Jahren

Begrünte Dächer

Begrünte Dächer

Leben im Einklang mit der Natur

Biologischer Pflanzenschutz

Biologischer Pflanzenschutz

Fleißige Helfer für Gewächshaus & Garten

Kundenservice

Service & Bestellannahme Montag - Freitag:
Teiche, Dächer & Zäune:         04323-9010-0  7:30 - 16:30
Pflanzenschutz & Nützlinge: 04326-9861-0  8:00 - 16:30

SOZIALE NETZWERKE

Prophylaxe: Vorbeugende Nützlingsausbringung

In Kulturen, die keinen Schädlingsbefall zulassen, wie z. B. im Zierpflanzenbau, müssen die Nützlinge vor den Schädlingen im Gewächshaus vorhanden sein. Dies ist durch zwei Methoden möglich:

1. durch Ansiedeln (Etablieren) von Nützlingen auf Ausweichwirten (Offene Zucht, siehe unten) und

2. durch regelmäßiges (wöchentliches) Ausbringen der Nützlinge.

Bei der Produktion z. B. von Weihnachtssternen (Poinsettien) wird normalerweise zwei Wochen nach dem Topfen der Stecklinge mit regelmäßigen Freilassungen von Encarsia formosa gegen die Weiße Fliege gearbeitet. Wenn in wöchentlichen Abständen 2 bis 3 Encarsia-Schlupfwespen je Quadratmeter Kulturfläche ausgebracht werden, sollte der Bestand befallsfrei bleiben.

Die vorbeugende Freilassung von Nützlingen verhindert, dass sich erst eine stabile Schädlingspopulation aufbauen kann. Aber nicht jeder Nützling ist dafür geeignet, sodass besondere Sorgfalt auf die Auswahl des Nützlings gelegt werden muss. Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gern.

Offene Zucht:

Etablierung von Nützlingen auf Ausweichwirten: Insbesondere in Gurkenkulturen, wo sich Blattläuse sehr schnell vermehren, setzen einige Gartenbaubetriebe ein anderes Verfahren mit Erfolg ein: die Offene Zucht von Nützlingen. Schon sechs Wochen vor dem Pflanztermin der Gurken wird hierfür in Saatschalen Weizen ausgesät. Nach einer Woche werden dann die Weizenpflanzen mit Getreideläusen geimpft. Haben sich die Getreideläuse entsprechend vermehrt, was nach ca. 2 Wochen der Fall ist, werden Gallmücken bzw. Aphidius-Schlupfwespen auf den Weizenpflanzen ausgesetzt. Dies hat den Vorteil, dass die Nützlinge sich schon vor den Blattläusen im Gewächshaus etabliert haben, erfordert aber ein genaues Beobachten der Populationsentwicklung von Getreideblattläusen und Gallmücken. Die Saatschalen müssen in regelmäßigen Abständen ausgetauscht und erneut mit Weizen besät werden, da das Getreide durch den Blattlausbefall so stark geschädigt werden kann, dass es eingeht.

Weiter mit Möglichkeiten des chemischen Pflanzenschutzes beim Nützlingseinsatz

Nach oben