Schwimmteiche

Schwimmteiche

Beratung, Material & Abdichtung seit mehr als 40 Jahren

Begrünte Dächer

Begrünte Dächer

Leben im Einklang mit der Natur

Biologischer Pflanzenschutz

Biologischer Pflanzenschutz

Fleißige Helfer für Gewächshaus & Garten

Kundenservice

Service & Bestellannahme Montag - Freitag:
Teiche, Dächer & Zäune:         04323-9010-0  7:30 - 16:30
Pflanzenschutz & Nützlinge: 04326-9861-0  8:00 - 16:30

SOZIALE NETZWERKE

Thripse bilden mit ihren ca. 300 europäischen Arten eine eigene Insektenordnung. Es sind kleine, 1 bis 2 mm lange, schlanke Tiere, die überwiegend Pflanzenfresser sind. Nur wenige Arten lassen sich aufgrund ihrer räuberischen Lebensweise zu den Nützlingen zählen. Häufig sind uns diese Insekten auch als Gewittertierchen bekannt. Die erwachsenen Tiere besitzen zwei Paar sehr schmale Flügel, die mit langen Fransen besetzt sind. Daher die Bezeichnung `Fransenflügler´. Allerdings gibt es auch viele Arten, die flügellos bleiben. Die Jugendstadien sind meist hell oder gelblich gefärbt, die Adulten dunkel, teilweise gestreift. Pflanzenschädliche Thripse legen ihre Eier in das Pflanzengewebe ab. Die Verpuppung erfolgt überwiegend in der Erde.

Thripse verfügen über stechend-saugende Mundwerkzeuge, mit denen sie Pflanzenzellen anstechen und aussaugen. Dabei kommt Luft in die Zellen und es entsteht der typische Silberglanz der Blätter. In den achtziger Jahren trat in hiesigen Gewächshäusern der Amerikanische Blütenthrips Frankliniella occidentalis als schwer zu bekämpfender Schädling, insbesondere in Blütenpflanzenbeständen, erstmals auf. Er frißt Pollen und saugt an anderen Teilen der Blüte. Häufig ist ein erstes Anzeichen eines Befalls mit Blütenthrips ein über die Blüte verteilter Pollen. Geschädigte Blüten verbräunen. Auch Viren können von Thripsen übertragen werden, wie z.B. das Tomaten-Bronzeflecken-Virus (TSW-Virus).

Mit Raubmilben der Art Amblyseius cucumeris kann bei rechtzeitiger Erkennung des Befalls eine gute Bekämpfungsleistung erzielt werden. Bei hohen Temperaturen sollte die Raubmilbe Amblyseius swirskii zusätzlich eingesetzt werden. Beide Raubmilben fressen die jungen Larvenstadien der Thripse und sollten zur Bekämpfung der Thripspuppen im Boden mit der Raubmilbe Hypoaspis miles kombiniert werden. Die ebenfalls zur Bekämpfung eingesetzten Raubwanzen Orius laevigatus fressen alle Thripsstadien. Wichtig ist ein rechtzeitiges Handeln. Blaue Leimtafeln sind speziell für die Befallskontrolle von Thripsen im Handel erhältlich.

Mit Beginn der Blüte sollte ein Thripsbefall weitgehend unter Kontrolle sein, da sich die Schädlinge dann besonders schnell vermehren können. Eine weitere Methode zur Befallskontrolle ist das Kontrollieren der Blüten. Blaue und weiße Blüten werden offensichtlich von Frankliniella occidentalis bevorzugt.

Häufig kommt es während der Getreideernte zu einem verstärkten Zuflug von Thripsen ins Gewächshaus, gegen die dann gegebenenfalls ein nützlingsverträgliches Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden muss, um den Befallsdruck zu mindern.

Nützlinge gegen Thripse können Sie direkt in unserem Online-Shop bestellen.

Nach oben