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Die Gewächshaus-Weiße Fliege (Trialeurodes vapoariorum) gehört zu den Pflanzensaugern (Homopteren) und nicht, wie ihr Name vermuten läßt, zu den Fliegen (Dipteren). Ursprünglich aus Mittel- und Südamerika wurde dieser Schädling Mitte letzten Jahrhunderts zunächst nach England eingeschleppt. Von dort fand eine weltweite Verbreitung statt. Unter hiesigen Winterbedingung ist ein Überleben nur im geheizten Glashaus möglich.

Beim Bewegen des Blattwerks fliegen die erwachsenen, bis ca. 2 mm großen Insekten auf. Dies ist ein sicheres Zeichen für den Befall mit Weißer Fliege, denn die Larven führen ein unscheinbares Dasein. Sie saugen an den Unterseiten der Blätter ihrer meist weichblättrigen Wirtspflanzen wie z. B. Weihnachtsstern, Geranie und Trompetenblume. Nur im ersten Stadium sind die Larven noch beweglich. Dann bilden sie ein festsitzendes, später dosenförmiges Gebilde, aus dem das geflügelte Vollinsekt schlüpft. Die Vermehrung kann sowohl geschlechtlich, als auch ungeschlechtlich erfolgen. Ein Weibchen legt täglich 2 bis 7 Eier in typischer kreisförmiger Anordnung an die Blattunterseiten ab. Sowohl die Larven, als auch die Vollinsekten (Adulte) scheiden Honigtau aus, auf dem sich später Schwärzepilze (Rußtaupilze) ansiedeln. Die Pflanzen werden durch den Saftentzug geschwächt. Weiße Fliegen sind auch Überträger von pflanzlichen Virosen.

In unserem Klimabereich ist eine Überwinterung von Trialeurodes vapoariorum aufgrund der Temperaturempfindlichkeit ausschließlich an Pflanzen in geheizten Räumen und Gewächshäusern möglich. Eine andere Art, die Kohlmottenschildlaus (Aleyrodes proletella), kann im Freiland überwintern, spielt aber als Gewächshausschädling keine Rolle. Die Gewächshaus-Weiße Fliege läßt sich mit der Schlupfwespe Encarsia formosa (Foto) gut bekämpfen.

Eine weitere Art der Weißen Fliege, die inzwischen häufiger auftritt, ist die Baumwoll- oder Tabak-Weiße Fliege (Bemisia tabaci). Gegen diese Art sollte eine Kombination der Schlupfwespen Encarsia formosa mit Eretmocerus eremicus ("Eret-Mix") eingesetzt werden.

Wichtig ist ein rechtzeitiges Erkennen des Befalls mit anschließender Ausbringung der auf kleinen Kärtchen befindlichen Nützlinge. Zur Befallskontrolle haben sich beleimte Gelbtafeln bewährt. Besonders die Männchen gehen diesen gern auf den Leim. Darüber hinaus sollten die Pflanzen regelmäßig auf Befall kontrolliert werden.

Mit Naturalis® gibt es auch ein biologisches Pflanzenschutzmittel auf Basis des Pilzes Beauveria bassiana gegen Weiße Fliege. Dieses Mittel ist nur für den professionellen Pflanzenbau zugelassen. Ein Einsatz empfiehlt sich besonders auch in der kühleren Jahreszeit, in der für die Nützlinge nicht mehr ausreichende Temperaturen vorliegen. Informationen zu Naturalis finden Sie hier.

Nützlinge gegen Weiße Fliege können Sie direkt in unserem Online-Shop bestellen.

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