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In den letzten Jahren waren häufig nesterweise auftretende Schäden im Rasen zu beobachten. Ursache sind die als Engerlinge bekannten Larven aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeiden), die Graswurzeln bis kurz unter die Bodenoberfläche abfressen. Die Pflanzen sterben ab und die Grasnarbe verbräunt. Typisches Merkmal eines Befalls mit Engerlingen: die Grasnarbe läßt sich leicht vom Untergrund abheben.

Nur in Ausnahmefällen handelt es sich um die Larven des Maikäfers die dieses Unwesen treiben. Meist sind es die weniger bekannten Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) oder Junikäfer (Amphimallon solstitialis), manchmal auch der Dungkäfer (Aphodius sp.).
Zu diesem Schaden kommt häufig ein zweiter hinzu, denn Engerlinge sind bei Krähen, Dachsen und Wildschweinen eine beliebte Nahrungsergänzung. Auf der Jagd nach den schmackhaften Engerlingen wühlen sie den Rasen um und hinterlassen ein Feld der Verwüstung.
Aber soweit braucht es nicht kommen, denn Wissenschaftler haben vor wenigen Jahren entdeckt, daß diese Schädlinge von bestimmten räuberischen Nematoden wirkungsvoll reduziert werden. Es dauerte noch einige Zeit, bis aus dieser Erkenntnis eine praxisreife Methode wurde.
Diese bei uns heimischen Nematoden werden jetzt in Bioreaktoren auf künstlichem Nährboden massenvermehrt und verpackt zu Millionen in kleinen Beuteln angeboten. Den Pflanzen können diese Nützlinge natürlich nicht schaden, auch für Menschen sind sie völlig harmlos, da sie hochspezialisiert sind. Aber das macht sie wohl auch so wirkungsvoll, denn chemische Insektizide erreichen bei weitem nicht deren Wirkungsgrad und sind zudem hierfür nicht mehr zugelassen.
Es bestehen jedoch erhebliche Wirkungsunterschiede der Nematoden auf die genannten Engerlingsarten. Zwar handelt es sich meist um den Gartenlaubkäfer, der sich mit dieser Methode ebenso gut wie der Dungkäfer bekämpfen läßt, wenn es sich aber um Junikäfer oder Maikäfer handelt, ist der Wirkungsgrad bedeutend geringer.
Eine einfache Methode, die Art zu bestimmen, ist die Flugzeit der Käfer. Mai- und Junikäfer fliegen erst in der Abenddämmerung, der Gartenlaubkäfer dagegen schon am späten Vormittag bis in die Mittagszeit. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Größe der Engerlinge. Mai- und Junikäfer leben vier bzw. zwei Jahre als Larve im Boden, die Engerlinge des Gartenlaubkäfers sind einjährig und daher durchschnittlich kleiner und von annähernd gleicher Größe.

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