Als Lebensmittelmotten werden verschiedene Schadfalter zusammengefasst, die in Vorratslagern oder Wohnungen auftreten. In Wohnungen kommen besonders die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) und die Mehlmotte (Ephestia kuehniella) vor, die meistens durch mitgebrachte, bereits befallene Lebensmittel hereingeholt werden. Bei beiden handelt es sich um nach Europa eingeschleppte Schädlinge. Ein Zuflug von außen findet weniger statt.
Lebensmittelmottenfallen Mottlock
Lebensmittelmottenfallen zur Befallsüberwachung und zur Reduzierung der Vorratsschädlinge. Angelockt und gefangen werden die männlichen Falter der Motten, wodurch die Befruchtung der Weibchen gestört wird. In Kombination mit Trichogramma-Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten einsetzen.
- Die Falle sollte spätestens nach drei Monaten erneuert werden.
- pro Schrankfach bzw. Regal-Meter sollte eine Klebefalle installiert werden.
Packung mit 3 Pheromonfallen.
Lebensmittelmottenfallen Mottlock
Pheromon-Leimfallen zum Fang der männlichen Falter von Lebensmittelmotten, wie der Dörrobstmotte (Plodia interpunctella), Mehlmotte (Ephestia kuehniella) und Getreidemotte (Sitotroga cerealella).
Einsatzort
- Küchen, Wohnräume, Lager, in denen mit einem Befall zu rechnen ist
Anwendung
- Entfernen Sie das Schutzpapier. Die Falle ist nun aktiv, kontrollieren Sie das Fangergebnis regelmäßig.
- Die Falle sollte spätestens nach drei Monaten erneuert werden. Pro Schrankfach bzw. Regal-Meter sollte eine Klebefalle installiert werden.
Biologie der Lebensmittelmotten
- Die Larven der Lebensmittelmotten (Dörrobst-, Mehl- oder Getreidemotten) fressen an Getreideprodukten, Gewürzen, Tees, Nudeln und Tiertrockennahrung. Durch Kotausscheidungen verderben sie die Nahrungsmittel und öffnen den Weg für weitere Schäden durch Pilze und Milben. Manche Menschen reagieren auch allergisch auf die Kotreste der Raupen. Unter den Lebensmittelmotten ist die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) die häufigste Art.
- Nach einer vierwöchigen Fraßtätigkeit verpuppen sich die Raupen der Lebensmittelmotten. Die erwachsenen Falter schlüpfen nach einer Puppenruhe von etwa 10 Tagen und nach der Paarung beginnt der Kreislauf von neuem. Ein Weibchen kann bis zu 200 Eier legen.
- Die kleinen silbrig gefärbten Falter erreichen eine Länge von max. 1,5 cm. Von gleicher Länge sind die ausgewachsenen Larven, die gelblich-weiß gefärbt sind. Die Falter sind sehr leicht an der markanten Flügelfärbung zu erkennen (auf den Vorderflügeln bronzefarbene Binden auf silberfarbenem Grund). Die Larven sind gelblich-weiß gefärbt.
Hinweise
Der in dem Leim befindliche Sexual-Lockstoff ist für den Menschen nicht wahrnehmbar und völlig unschädlich.
ARIES Umweltprodukte ® GmbH & Co. KG, Mottlock®, Stapeler Dorfstr. 23, 27367 Horstedt, info@aries.de
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