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Wurzelsperre & Rhizomsperre
Wurzelsperren werden oft fälschlicherweise mit Rhizomsperren gleichgesetzt. Während eine Rhizomsperre aber primär dafür eingesetzt wird, um wuchernde Bambusarten in Ihrer Ausdehnung zu beschränken, wird eine Wurzelsperre zum Schutz von unter- und oberirdischen Bauten eingesetzt.
Rhizome sind dicht unter der Erde wachsende, teilweise auch über die Erde dringende Sprossachsen von Pflanzen, mit den sich die Pflanzen vermehren und neuen Lebensraum erschließen. Viele kennen Rhizome auch aus der Küche wie Ingwer, oder die Rhizome beim Schilf am Gartenteich oder bei der beliebten Gartenpflanze Bambus. Besonders diese ausläuferbildenden und stark rhizombildenden Pflanzen lassen sich schwer bändigen. Eine Rhizomsperre ist dafür das geeignete System, es muss allerdings fachgerecht angelegt werden, damit es auch seinen Zweck erfüllt.
Die Wurzelsperre in der horizontalen Verlegung
Die horizontale Verlegung einer Wurzelsperre kommt häufig dann zum Einsatz, wenn der vertikale Einbau nicht ausreicht, oder der tiefe Grabenaushub nicht wirtschaftlich ist, bzw. aus anderen Gründen technisch nicht durchgeführt werden kann.
Dies ist oft bei der Anlage von Wegen mit geringen Verkehrslasten oder wassergebundenen Wegdecken der Fall. Aber auch bei der Begrünung von Tiefgaragen oder Dächern können diese zum Einsatz kommen. Bei der horizontalen Verlegung wird die Sperre auch zusätzlich an den seitlichen Rändern bis über die Geländeoberkante hinausgeführt, damit das seitliche Einwachsen in die Fläche effektiv verhindert wird.
Da bei der horizontalen Verlegung der Wurzelsperre eine Trennung zwischen Untergrund und Wegbelag erfolgt, ist es unbedingt erforderlich, dass die verwendete Wurzelsperre wasserdurchlässig ist, wie es z.B. beim Produkt Root Protector der Fall ist. Root Protector ist in Breiten von 2 Metern bis zu 5, 2 Metern verfügbar.
Die Vertikale Verlegung zum Schutz von Leitungen und Wegen
In den meisten Anwendungsfällen wir die Wurzelsperre vertikal, also senkrecht im Boden eingebaut.
Hierbei sind die primären Einsatzbereiche der Schutz von Fundamenten und Mauerwerk, von Rohrleitungen und Kabeltrassen sowie von gepflasterten und asphaltierten Wegen.
Die Wurzelsperre stellt für Pflanzenwurzeln ein undurchdringliches Hindernis dar. Dadurch, dass die Sperre undurchdringlich ist, bleibt der Pflanze nichts anderes übrig, als Ihre Wurzeln entweder weiter nach unten wachsen zu lassen, oder die Richtung so zu ändern, dass sie parallel zur Wurzelsperre wachsen.
Im Normalfall sind vertikal eingebaute Wurzelsperren wasserundurchlässig. Je nachdem, wie viel Wurzelraum der Pflanze zur Verfügung steht, kann es aber wichtig sein, dass die Wurzelsperre zwar das Durchwurzeln verhindert, aber weiterhin durchlässig für Wasser ist. Denn gerade Bäume im städtischen Bereich leiden aufgrund der hohen Oberflächenversiegelung oft an Wassermangel. Wenn dann noch die Wasserverteilung im Boden gestört wird, kann dies weiteren Stress für die Bäume bedeuten. In diesen Fällen ist der vertikale Einbau einer Root Protector Wurzelsperre eine mögliche Alternative, die der Wasserversorgung des Baumes zugutekommt.
Die Einbautiefe der Wurzelsperre muss immer an die vorhandene Vegetation angepasst werden, damit die Sperre nicht von den Wurzeln unterwandert werden kann.
Zur Auswahl stehen hier Rollen ab 65 cm über 100 cm bis zu 150 cm Höhe.
Wurzelsperrengegen wuchernde Pflanzen im Garten
Himbeere, Minze, Brombeere, Essigbaum und Sanddorn – viele Pflanzen verfügen über starke Wurzelausläufer. Damit sie sich nach dem Pflanzen nicht durch unkontrolliertes Wurzelwachstum im gesamten Garten verbreiten, kann man mit einer Wurzelsperre zuverlässig entgegenwirken. Die Wurzeln und auch Rhizome (außer Bambus), bleiben hierdurch in einem fest definierten Bereich. Meistens sind es Polyethylen-Folien oder bei leichteren Bauweisen auch Polypropylengewebe. Haben Sie Bambus, den Sie in der Ausdehnung begrenzen wollen, empfehlen wir unsere Rhizomsperre aus 2 mm dickem HDPE.

















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