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Beschreibung

Details

Packung mit 500 Zuchttüten für max. 2.000 m²

ZIELORGANISMEN
Transeius montdorensis eignet sich zum Einsatz gegen Blatt- und Blütenthrips und Weiße Fliege

ANWENDUNGSBEDINGUNGEN

  •     Einsatzort: Gewächshaus
  •     Temperatur: 15 - 35 °C, optimal 25 °C
  •     Luftfeuchtigkeit: 60 - 95 % rF, optimal 75 % rF
  •     Präventiv: 25 Tiere pro m²    
  •     Bei Befall: 50 - 100 Tiere pro m²
  •     Wiederholung: 2 x nach je 2 Wochen

AUSBRINGUNG

  1. Die Tütenware hat bereits kleine Öffnungen, aus denen die Nützlinge austreten können. Keine zusätzlichen Öffnungen anbringen!
  2. Tüten gleichmäßig im Bestand verteilen und möglichst im oberen Pflanzendrittel mit Kontakt zur Pflanze anbringen, damit die Tiere besser überlaufen können.
  3. Tüten ca. 6 - 7 Wochen im Bestand belassen, weil sich die Raubmilben darin vermehren und erst nach und nach in den Pflanzenbestand abwandern.


ERFOLGSKONTROLLE
An den Befallsherden an den Blattunterseiten befinden sich einige tropfenförmige, weißlich gefärbte Raubmilben.

LAGERUNG
Die Nützlinge werden als aktive Raubmilben geliefert und sollten nach Erhalt sofort ausgebracht werden. Eine Lagerung ist nur für max. 1 - 2 Tage bei 12 - 14 °C möglich.

LEBENSDAUER
Die erwachsenen Raubmilben leben ca. 28 Tage, in denen die Weibchen 3 - 4 Eier pro Tag, insgesamt bis zu 50 Eier, ablegen können.

HINWEISE
Transeius montdorensis sollte niemals alleine sondern immer in Kombination mit Amblyseius swirskii oder Amblyseius cucumeris ausgebracht werden.
Eine Zusatzfütterung mit Pollen (Nutrimite) steigert die Überlebensrate bei Beutemangel und fördert die Entwicklung.

BIOLOGIE
Die Raubmilben-Art Transeius montdorensis (syn. Typhlodromips montdorensis und Amblyseius montdorensis) ist ein ca. 0,5 mm großer, natürlicher Gegenspieler von Thripsen und Weißer Fliege. Erbeutet werden bevorzugt die jungen Larvenstadien von Thripsen und Eier und Larven der Weißen Fliege (Trialeurodes vaporariorum und Bemisia tabaci) aber auch Spinnenmilben, Tomatenrostmilben und Weichhautmilben. Alternativ nehmen die Raubmilben auch Pollen oder Honigtau. Ihre natürliche Heimat ist Australien.
Die tropfenförmigen, weißlich farbenen Raubmilben leben auf den Pflanzen und töten die Schädlinge, indem sie die Beutetiere mit ihren zangenartigen Mundwerkzeugen ergreifen und ein Verdauungssekret injizieren. Anschließend saugen sie die Beute aus. Die Farbe der Raubmilben kann je nach Beute zwischen gelblich (Thrips), grün (Spinnmilben) und schwach pink (Tomatenrostmilbe) variieren.
Eingesetzt wird T. montdorensis insbesondere bei Paprika, Gurken, Tomaten, Erdbeeren, Gerbera, Chrysanthemen und Rosen.
Die Raubmilbe macht keine Diapause und kann daher auch in den Wintermonaten eingesetzt werden. Gegen hohe Temperaturen ist sie relativ unempfindlich, adulte Milben überleben kurzfristig Temperaturen von 45 °C, aber die Larven und Eier sterben dann ab.  
Die Weibchen legen ihre ovalen, durchsichtigen Eier an Blatthaaren ab und bereits nach 1 - 2 Tagen schlüpfen die Larven. Auf 2 Nymphenstadien folgt das adulte Tier. Bei 25 °C dauert die Entwicklung vom Ei zum Adult nur 7 Tage, sodass sich schnell eine Population aufbauen kann. Pro Tag frisst ein Weibchen bis zu 14 Thripslarven.

Lieferzeit

Zusätzliche Information

Lieferzeit 5-7 Werktage
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Transeius montdorensis TÜTENWARE für 2000 m²

Artikelnummer: 70144
Transeius montdorensis eignet sich zum Einsatz gegen Blatt- und Blütenthrips sowie Weiße Fliege. Die Raubmilbe lebt auf der Pflanze und tötet die Schädlinge durch Aussaugen. Packung mit 500 Tüten.

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