Iris sibirica - Sibirische-Schwertlilie
Die Sibirische-Schwertlilie (bot. Iris sibirica) ist eine schöne heimische, aber wild nur selten vorkommende Staude mit einer auffälligen Farbe und ungewöhnlichen Blütenformen für naturnahe Teichufer und feuchten Wiesen, aber auch für das Staudenbeet, solange diese genügend Feuchte aufweisen.
Topfgröße: 9x9 cm
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Beschreibung von Iris sibirica - Sibirische-Schwertlilie
In ganz Europa kommt sie sporadisch in Niedermooren, an Teichufern, in Gräben oder auf feuchten Wiesen vor, daher auch der Namen Wiesen-Iris. Darüber hinaus findet man in Kleinasien bis nach Zentralasien, einschließlich Armenien, Aserbaidschan und das namensgebende Sibirien hinein. In Deutschland gilt sie durch Flächentrockenlegung oder intensiverer Nutzung und hohem Nährstoffeintrag, als stark gefährdet.
Die Sibirische Schwertlilie kann einzeln, in kleinen Gruppen oder in Kübeln gepflanzt werden, wirkt allerdings in großer Stückzahl mit einem blau-leuchtenem Blütenmeer besonders beeindruckend
Merkmale der Sibirischen-Schwertlilie
Wuchshöhe: Aus einem ausdauerndem Rhizom, knapp unter der Erdoberfläche schieben sich die Blätter und Stängel bis zu 1 m in die Höhe
Stängel / Blätter: Die aufrechten, wenig verzweigten Stängel sind hohl und länger als die schwertförmigen, leicht gerippten Blätter, die durch ihren schmalen, grasartigen Wuchs und die hellrote Tönung am Grund auffallen. Die Blätter unterscheiden sich in der Breite mit nur ca. 1 - 2 cm von anderen Iris-Arten, auf
Blütenstände: Im Mai und Juni öffnet sich die dreiteilige Blüte aus rötlichen Knospen mit hellblauen, dunkelblau geaderten Blütenblättern. Bis zu fünf Blüten sitzen am verzweigten Spross, der über die Blätter hinausragt. Die drei inneren Blütenblätter sind dunkler als die äußeren. Die glatten Hängeblätter der Blüte weisen die Sibirische Schwertlilie der Gruppe der bartlosen Iris zu. Das Domblatt steht aufrecht über den Hängeblättern.
Standort: Die sibirische Schwertlilie bevorzugt einen mäßig fruchtbaren, basenreichen Ton- oder Schlickboden mit einem pH-Wert von 5,6. Kalkhaltige Böden und Überdüngung verträgt sie nicht. Sie benötigt viel Sonne und Wärme oder zumindest Halbschatten. An schattigen Stellen blüht sie kaum und kümmert vor sich hin. Bei Trockenheit im Sommer muss sie unbedingt gegossen werden, da sie längere Trockenheit nicht verträgt. Vermeiden Sie stehendes Wasser, gelegentliche Überflutung ist jedoch vorteilhaft. Im Winter sind sie front-verträglich bis -28 °C, benötigen aber am Wasser Kälteschutz.
Vermehrung: Die Vermehrung der Sibirischen Schwertlilie erfolgt am besten durch das Teilen der Rhizome zwischen Hochsommer und frühem Herbst. Die Rhizomspitze sollte etwa zwei Zentimeter unter der Oberfläche liegen. Eine Teilung ist erst sinnvoll, wenn die Horste innen kahl werden und die Blühfreudigkeit nachlässt, meist nach 4-10 Jahren. Beim Hantieren müssen sie feucht gehalten werden, da Austrocknen schädlich ist. Die Vermehrung über Samen sollte als Kaltkeimer im Herbst erfolgen. Die Samen werden ein bis zwei Zentimeter mit Erde bedeckt. Das Teilen der Rhizome führt schneller zum Erfolg und erzeugt sortenechte Nachkommen.
Ökologischer Nutzen von der Sibirischen-Schwertlilie
Da die natürlich vorkommenden Bestände deutlich zurückgehen und diese Iris als gefährdet gilt, ist es umso wichtiger zum Erhalt beizutragen.
In der freien Natur darf die Pflanze nicht gepflückt werden.
Lieferform:
Die Sibirische-Schwertlilie wird in einem 9 x 9 cm Pflanzcontainer angezogen und verkauft.
Pflanzensteckbrief für die Sibirische-Schwertlilie
Botanischer Name: Iris sibirica
Deutsche Bezeichnung & Synonyme: Sibirische-Schwertlilie, Bartlose Wiesen-Schwertlilie, Wiesen-Iris, Wiesen-Schwertlilie


Wuchshöhe
von 60 - 100 cm


Wuchsbreite
von 40 - 60 cm


Wuchsform
aufrecht


Wuchsverhalten
horstbildend
verkahlt von innen


Blütenfarbe
blauviolett


Blütezeit
Mai - Juni


Blütenform
Einzelblüte mit Dom- und Hängeblätter


Blütengröße
ca. 7 cm


Blattform & -farbe
grasartig, schmal-länglich, zugespitzt
grün


Insektenfreundlichkeit
Nektarspender, Pollenspender


Schädlinge & Krankheiten
Schnecken u. Mäuse fressen das Rhizom
Iris-Rost: befallene Bereiche abschneiden


Sonstige Eigenschaften


Lichtbedarf
sonniger bis halbschattiger Standort


Wassertiefe
0


Wasserbewegung


Pflanz- & Pflegetips
nach ca. 4 - 5 Jahren Teilen, sonst verkahlt die Staude
Stickstoff wird nicht vertragen














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