Lythrum salicaria -Blutweiderich
Der Blutweiderich ist eine anspruchslose heimische Pflanze, die wenig Pflege benötigt und am besten auf feuchten bis nassen Böden gedeiht. Dies macht ihn im Garten zu einer willkommenen optischen Bereicherung am Teichrand bei jedem Gartenteich.
Die robuste Staude beeindruckt mit leuchtend purpurnen Blüten und einem imposanten Wuchs. Seine hochragenden, intensiv rosa-pinken Blütenstängel locken im Hoch - und Spätsommer viele Insekten an und erfreuen die Herzen von Pflanzenliebhabern.
Hinweis: sehr Insektenfreundlich
Topfgröße: 9x9 cm
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Beschreibung vom Blutweiderich (Lythrum salicaria)
Der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) ist eine in Europa und Asien einheimische Wildstaude.
Der Blutweiderich wird gerne verwendet als Randbepflanzung am Teich, den mit seinen leuchtenden purpurfarbenen Blüten ist er eine attraktive Augenweide an allen Teichrändern.
Diese Staude aus der Familie der Lythraceae ist sommergrün und wächst in der freien Natur am Ufer von Bächen und Wassergräben sowie in feuchten Gebieten am Rand von Gewässern. Aber auch im Staudenbeet mit dauerfeuchten Rabatten findet er seinen Platz, seine standfesten Blüten eignen sich gut als Schnittblumen. Es gibt auch Sorten, die an trockeneren Standorten gut gedeihen oder kurzzeitig Trockenheit ertragen.
Merkmale des Blutweiderich
Wuchshöhe: bis zu 150 cm wird die buschige Staude hoch
Stängel / Blätter: die behaarten, standfesten Stängel wachsen aus einem unterirdischen Rhizom und sind teilweise verzweigt. Mit zunehmendem Alter verholzen die Stängel am Grund. Die Laubblätter stehen entweder zu dritt, zu zweit oder wechselständig am Stängel. Die Blätter sind lanzettlich bis oval, mit abgerundetem bis herzförmigem Grund und weich behaart.
Blütenstände: die Staude blüht in Form einer schmalen Scheinähre, ist eine Bienenweide und dient somit durch ihren Nektar und Pollen vielen Insekten als wichtige Futterquelle.
Standort: Der Blutweiderich wächst auf fruchtbarem und feuchtem Boden in voller Sonne oder halbschattig. Leichte Überflutung stört ihn nicht.
Vermehrung: Eine Pflanze kann bis zu drei Millionen Samen in eiförmigen Kapseln produzieren, was eine sichere Selbstaussaat ermöglicht. Der Blutweiderich ist ein Lichtkeimer, weshalb das feinkörnige Saatgut nur leicht auf die Erde gedrückt werden darf. Die Vermehrung erfolgt wie bei vielen anderen Stauden schneller durch Horstteilung oder grundständige Stecklinge.
Ökologischer Nutzen vom Blutweiderich
Die dunkelrosaroten, extrem nektarreichen Blüten des Blutweiderichs ziehen von Juli bis September viele Bienen und Schmetterlinge an.
Im Mittelalter galt er als wichtige Heilpflanze, die gegen Hautprobleme, Durchfallerkrankungen und hohen Blutzuckerspiegel eingesetzt wurde. Die Gerbstoffe waren wichtig für das Gerben von Leder.
Lieferform:
Die Pflanze wird in Bioland Qualität in einem 9 x 9 cm Pflanzcontainer angezogen und verkauft.
Pflanzensteckbrief für den Blutweiderich
Botanischer Name: Lythrum salicaria
Deutsche Bezeichnung & Synonyme: Gewöhnlicher Blutweiderich, Wilder Blutweiderich


Wuchshöhe
von 50 - 150 cm


Wuchsbreite
von 40 - 50 cm


Wuchsform
aufrecht


Wuchsverhalten
horstbildend, buschig, verholzend


Blütenfarbe
purpurrosa


Blütezeit
Juni/Juli - August


Blütenform
Blütenrispen mit einzelnen Blüten


Blütengröße
ca. 10 cm


Blattform & -farbe
lanzettlich, schmal, zugespitzt
grün


Insektenfreundlichkeit
Nektarspender, Pollenspender, Raupenfutter


Schädlinge & Krankheiten
keine


Sonstige Eigenschaften
Repositionspflanze
Reinigung des Wassers
Wildstaude


Lichtbedarf
sonniger bis halbschattiger Standort


Wassertiefe
0 - 5 cm


Wasserbewegung
stehend und leicht fließend


Pflanz- & Pflegetips


Nährstoffbedarf
hoch


bevorzugte Bodenart
lehmig, feucht bis sumpfig


idealer pH-Wert
leicht sauer bis sauer


Winterhärte/Klimazone
winterhart bis ca. -40 °C (Zone 3)









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