Myosotis palustris - Sumpf-Vergissmeinnicht
Das Sumpf-Vergißmeinnicht (bot. Myosotis palustris) ist eine der bekanntesten heimischen Sumpfpflanzen. Es kann komplett überflutet wachsen, bildet dann aber meist keine Blüten aus und sollte deswegen eher am Rand des Gartenteiches oder feuchten Stellen im Garten stehen.
Hinweis:
Besonders für Molche ist diese Pflanze von großer Bedeutung, da diese hier bevorzugt ihre Eier ablegen.
Topfgröße: 9x9 cm
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Beschreibung von Myosotis palustris - Sumpf-Vergissmeinnicht
Myosotis palustris, das Sumpf-Vergissmeinnicht, gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist eine in Europa heimische Staude. Es wächst in feuchten Lebensräumen wie Wiesen, Seen, Teichen, Sumpfen und Bruchwäldern. Die Pflanze ist in Europa von Skandinavien bis Südeuropa verbreitet und eignet sich aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an feuchte Umgebungen gut für Gartenteiche.
Myosotis palustris gehört zur Pflanzenfamilie der Borretschgewächse (Boraginaceae), zu der auch bekannte Arten wie Borretsch, Beinwell und Vergissmeinnicht zählen.
Im ersten Jahr bildet die Pflanze nur eine Blattrosette; die Blütenstände erscheinen erst im zweiten Jahr. Das Vergissmeinnicht ist wintergrün.
Merkmale des Sumpf-Vergissmeinnicht
Wuchshöhe: Trotz des zierlichen Aussehens, erreicht die Pflanze eine Höhe bis 40 cm, fest stehend oder auch etwas lagernd. Sie besitzen ein dünnes, kriechendes Rhizom mit fadenförmigen Wurzeln.
Stängel / Blätter: Die Stängel sind leicht kantig bis rund aufrecht stehend. Sie bilden zahlreiche Ausläufer zur Ausbreitung. Das Sumpfvergissmeinnicht gehört zu den Borretschgewächsen, die durch behaarte Blätter und Stängel gekennzeichnet sind. Die Blätter sind länglich-oval und gehen ohne Stiel wechselständig direkt von den Stängeln ab.
Blütenstände: Diese so zart wirkene Pflanze strahlt mit ihren schalenförmigen blauen Blüten. Es sind fünf Blütenblätter mit einer gelben Mitte und einem glockigen Kelch.
Die meist hellblauen bis himmelblauen Blüten sind besonders für Wildbienen attraktiv.
Standort: Das Sumpfvergissmeinnicht mag an sumpfigen Rändern von Gewässern, kurzzeitig überschwemmten Wiesen und auch in feuchten Rabatten in sonniger Lage stehen. Der Boden sollte nährstoffreich, lehmig und feucht sein. Trockenheit verträgt es gar nicht. Wichtig ist auch, dass die Pflanze genügend Licht für die Blütenbildung bekommt.
Vermehrung: Durch reichlich gebildete Samen, findet die Selbstaussaat statt. Um nicht gewünschte Vermehrung zu verhindern, sollte die Pflanze nach der Blüte bodennah zurückgeschnitten werden, zudem fördert es den Neuaustrieb und eine erneute Blütenbildung
Ökologischer Nutzen vom Sumpf-Vergissmeinnicht
Myosotis palustris ist ein Nektar- und Pollenspender für Bienen und Schmetterlinge. Das gelbe Auge soll prall gefüllte Staubbeutel imitieren und den Weg zum Nektar weisen und somit für die Bestäubung sorgen. Die Pflanze kann sich aber auch selbst bestäuben.
Lieferform:
Das Sumpfvergißmeinnicht wird in einem 9 x 9 cm Pflanzcontainer angezogen und verkauft.
Pflanzensteckbrief für das Sumpfvergissmeinnicht
Botanischer Name: Myosotis scorpioides, Myosotis palustris
Deutsche Bezeichnung & Synonyme: Sumpfvergißmeinnicht


Wuchshöhe
von 20 - 40 cm


Wuchsbreite
von 20 - 30 cm


Wuchsform
niederliegend


Wuchsverhalten
kriechend


Blütenfarbe
hellblau


Blütezeit
Mai - August


Blütenform
traubenförmig


Blütengröße
ca. 1 cm


Blattform & -farbe
oval, fein behaart
dunkelgrün


Insektenfreundlichkeit
Nektarspender, Pollenspender


Schädlinge & Krankheiten
keine


Sonstige Eigenschaften
Reinigung des Wassers, durch hohen Nährstoffbedarfs


Lichtbedarf
sonniger bis halbschattiger Standort


Wassertiefe


Wasserbewegung


Pflanz- & Pflegetips


Nährstoffbedarf


bevorzugte Bodenart
lehmig sandig, moorig, feucht


idealer pH-Wert
leicht sauer bis sauer


Winterhärte/Klimazone
winterhart bis ca. -22 °C (Zone 6)









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