Als Gemüseschädlinge werden alle tierischen Schädlinge bezeichnet, die an Gemüsepflanzen im Garten, auf dem Feld oder im Gewächshaus Schäden verursachen. In vielen Fällen, gerade im Hobbyanbau, sind dies meist nur optische Schäden. Das Gemüse weist dann Schadstellen auf, die das Gemüse zwar unansehnlicher machen, dem Verzehr aber grundsätzlich nicht im Weg stehen. Im professionellen Gemüseanbau kann ein Schädlingsbefall aber auch schnell zu großen Ernteverlusten oder gar einem totalen Ernteausfall führen.
Phasmarhabditis Nematoden gegen Nacktschnecken 40 m²
Nematoden gegen Nacktschnecken (Phasmarhabditis californica).
Parasitiert werden besonders die Ackerschnecke (Deroceras spp.) und jüngere Wegschnecken (Arion spp.). Eine Ausbringung der Nematoden gegen Wegschnecken ist besonders im Frühjahr und im Herbst sinnvoll, wenn die Schnecken noch klein sind.
Die PC Nematoden benötigen mindestens 5 °C Bodentemperatur - ein kurzzeitiger Temperaturabfall, z. B. über Nacht, schadet nicht.
Packung mit 12 Mio. für max. 40 m².
Phasmarhabditis - Nematoden gegen Nacktschnecken
Nematoden gegen Nacktschnecken – z. B. Ackerschnecke (Deroceras reticulatum), Wegschnecken (Arion sp.)
Anwendungsbedingungen
- Einsatzort: Freiland und Gewächshaus
- Bodentemperatur: ab 5 °C
- Bodenfeuchte: feucht, nicht wassergesättigt
- Wiederholung: meist sind 1 - 2 Ausbringungen pro Jahr ausreichend
Ausbringung der Nematoden gegen Nacktschnecken
Die Nematoden werden mit der Gießkanne ausgebracht.
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Packungsinhalt in einem Gefäß mit 4 Litern Wasser anmischen.
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1 Liter der Lösung in eine 10 Liter Gießkanne geben und mit 9 Litern Wasser auffüllen.
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Den Gießkanneninhalt auf 10 m² Fläche ausbringen.
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Den Vorgang entsprechend wiederholen.
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Nach der Ausbringung die Fläche mit 2 - 5 Litern pro m² bewässern, um die an Pflanzen haftenden Nematoden in den Boden zu spülen.
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Fläche 3 Wochen stets feucht (nicht nass) halten.
Erfolgskontrolle
Die infizierten Nacktschnecken beenden nach ca. 3 Tagen die Nahrungsaufnahme, suchen ihre Verstecke auf und verenden innerhalb von 2 - 3 Wochen.
Lagerung
Bei 2 - 5 °C für einige Tage haltbar (Datum auf der Verpackung).
Lebensdauer
Die Nematoden können mehrere Vermehrungszyklen durchlaufen und zum Teil überwintern. Natürliche Feinde im Boden und andere Umweltfaktoren beeinflussen jedoch den Bestand negativ, sodass für eine ausreichende Wirkung eine mehrfache Ausbringung erforderlich sein kann.
Gegenanzeigen
Die eingesetzten Nematoden sind ungefährlich für Menschen, Wirbeltiere und Pflanzen.
Biologie
Die nur ca. 1 mm großen Phasmarhabditis-Nematoden suchen im dritten Entwicklungsstadium (Dauerlarve) aktiv nach geeigneten Wirten. Über eine Öffnung am hinteren Ende des Mantels dringen sie in Nacktschnecken ein und sondern ein Bakterium aus ihrem Darm in die Blutbahn ab, das den Schneckenkörper zersetzt. Ein deutliches Anschwellen des Mantels macht die Infizierung erkennbar. Die Nematoden ernähren sich von den Bakterien und der sich zersetzenden Schnecke, erreichen mit dem 4. Entwicklungsstadium ihre Geschlechtsreife und vermehren sich im Schneckenkörper. Nach der vollständigen Verwertung des Schneckenkadavers, wenn die Lebensbedingungen für die Nematoden schlechter werden, findet die Entwicklung nur noch bis zur Dauerlarve statt. Die Dauerlarven verlassen den Schneckenkörper und begeben sich auf die Suche nach neuen Wirten.
Gehäuseschnecken (z. B. die Weinbergschnecke Helix pomatia) und der Tigerschnegel (Limax maximus) werden durch die ausgebrachten Nematoden nicht befallen.










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