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Erosions- & Böschungsschutz
Hang- oder Böschungsbefestigung ohne Erosionsschutzmatten oder Faschinen sind heute meist undenkbar. Zu groß sind die Folgeschäden durch Erosion bei Starkregenereignissen. Die Erosionsschutzmatten können aus Stroh, Kokos, Holz, Wolle oder einem Gemisch bestehen, während Faschinen aus Weide oder Laubholz gefertigt sind. Neuerdings kommen immer häufiger Erosionsschutzplatten aus recyceltem Kunststoff zum EInsatz.
Schäden durch Erosion verringern
Freiliegende Ackerflächen, Böschungen und Hänge sind bei starkem Wind, langer Trockenheit und starkem Regen der Gefahr eines Bodenabtrags ausgesetzt. Der schonende Umgang mit Böden ist ein wichtiger Faktor bei der Verhinderung der Erosion. Allerdings führen Freilegung oder Rodung von Flächen oder die Kanalisierung von Gewässern zu verstärkter Erosion. Böschungen und Hänge sind besonders erosionsgefährdet, wenn sie keinen Bewuchs haben oder sehr steil sind. Durch den Einsatz von Erosionsschutzmatten aus Kokos, Jute, Stroh oder Holzwolle lassen sich die Schäden durch Erosion verringern und eine dauerhafte Begrünung der Böschungen erreichen.
Bodenerosion
Böschungs- und Erosionsschutzmatten sind nur eine Lösung im Kampf gegen die fortschreitende Bodenerosion. Intensive Bewirtschaftung kann die Erosion verstärken. Durch geeignete Kulturmaßnahmen wie das Belassen einer Dauervegetation, das Mulchen von Böschungen, die Verbesserung der Bodenaggregate und schonender Bodenbearbeitung können die Auswirkungen der Erosion reduziert werden. Am Ende führen Maßnahmen zum Erosionsschutz zu einem höheren Ertrag auf Ackerflächen und einen aktiven Starkregenschutz aus.
Faschinen
Bei natürlichen Gewässern sind die Ufer in der Regel bewachsen und haben als Gewässerrandstreifen einen hohen Nutzen. Sie verbessern die ökologische Funktion der oberirdischen Gewässer, sichern den Wasserabfluss und wirken als natürlicher Filter, indem sie mineralische Einspülung ins Gewässer durch die gute Durchwurzelung der Böschung verhindern. Bei begradigten Fließgewässern mit hohen Fließgeschwindigkeiten kommt es ohne die schützende Durchwurzelung durch Starkregen und großen Wassermassen oft zu Schäden an den Ufern von Gewässern. Dieser Art der Erosion kann mit Faschinen vermieden werden. Insbesondere Totholzfaschinen aus Laub- und/oder Nadelholzreisig sowie langlebige Kokosfaschinen eignen sich für die Stabilisierung von erodierten Ufern besonders gut, da es hier im Gegensatz zum Lebendverbau immer noch gut möglich ist, den Unterhalt des Gewässers einfach und kostengünstig auszuführen.
Natürliche Hangsicherung im Garten: Erosionsschutz mit Kokosmatten oder Jutegewebe
Wenn Sie einen Hang im Garten befestigen möchten, sind Gewebe aus 100 % organischem Material ideal. Sie verhindern das Abrutschen der Erde durch Regen, bis die Bepflanzung das Erdreich durch ihre Wurzeln selbst halten kann.
Kokosmatten vs. Jutegewebe: Was ist die richtige Wahl für die Hangsicherung?
Je nach Steilheit der Böschung und der gewünschter Lebensdauer kommen unterschiedliche Materialien für die Hangsicherung im Garten zum Einsatz.
Jutegewebe: Die schnelle Lösung für mäßige Steigungen
Jute ist ein weicheres, Naturgewebe mit einer Maschenweite von ca. 18 x 11 mm, das bereits nach 12 bis 24 Monaten rückstandslos verrottet.
Einsatzgebiet: Flachere Hänge oder Beete, auf denen schnell wachsende Pflanzen (wie Gräser oder Wildblumen) zügig die Bodenhaftung übernehmen.
Vorteil: Besonders kostengünstig und flexibel in der Verlegung.
Kokosmatten: Die robusten Langzeit-Helfer
Kokosfasern sind extrem widerstandsfähig und verrotten deutlich langsamer als Jute. Eine Kokosmatte zur Hangsicherung hält je nach Materialstärke und Witterung ca. 36 bis 60 Monate.
Einsatzgebiet: Steile Böschungen und Hänge mit starkem Wind- oder Wassereinfluss. Ideal für die Kombination mit langsam wachsenden Gehölzen oder Bodendeckern.
Die Hangsicherung mit Kokosmatten oder Jutegewebe ist die beste Wahl für umweltbewusste Gartenbesitzer. Sie schützen Ihren Boden effektiv vor Erosion und geben den Pflanzen Zeit, auch steilen Böschungen zu begrünen und hier wertvollen Lebensraum zu schaffen.





































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