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Gefurchter DickmaulrüsslerDiese zur Familie der Rüsselkäfer gehörende Art hat sich zu einem bedeutenden Schädling in Baumschulkulturen wie Rhododendron, Azaleen, Erika, Taxus, Efeu, Cotoneaster u.a. entwickelt, kommt aber auch zunehmend in Hausgärten und Pflanztrögen vor. Der grau-braun gefärbte nachtaktive Käfer ist ca. 1 cm groß. Seine Flügeldecken sind verwachsen, daher kann er sich nur laufend fortbewegen und ist recht standorttreu. Das typische Schadbild sind buchtenförmige Fraßstellen an den Blatträndern bzw. Rindenfraß an jungen Eibentrieben. Diese Schäden sind zwar häßlich aber für die Pflanze nicht lebensbedrohend. Anders bei den Larven: Sie leben im Boden und fressen an den Wurzeln der o.g. Pflanzen. Bei starkem Befall kommt es zum Absterben der Pflanze. Da die Larven chemisch kaum zu bekämpfen sind und mit zunehmender Ausweitung von Wasserschutzgebieten der Einsatz dieser Pestizide mehr und mehr verboten ist, wurde nach anderen Bekämpfungsmöglichkeiten gesucht.

Die Wissenschaftler wurden fündig: Biologische Schädlingsbekämpfung mit nützlichen Nematoden der Art Heterorhabditis bacteriophora heißt die Zukunft. Sofort wurde Mitte der achtziger Jahre eine Arbeitsgruppe gegründet, deren Aufgabe darin bestand, diesen Nützling in der Praxis zu prüfen und dann nach Möglichkeiten zur kostengünstigen Vermehrung zu suchen. Es zeigte sich, daß diese nur 0,5 mm großen Fadenwürmer im Praxisversuch einen Wirkungsgrad von nahe 100% aufweisen. Inzwischen erfreuen sich diese Nützlinge großer Beliebtheit, zumal mit diesem biologischen und umweltfreundlichen `Mittel` höhere Wirkungsgrade als mit den umstrittenen Pestiziden erreicht werden. Zu Bedenken ist, daß die Nematoden nur ausgebracht werden sollten, wenn erstens sich der Schädling im Larvenstadium befindet und zweitens die Bodentemperaturen mindestens 10°C betragen.

Daraus ergeben sich zwei Ausbringungszeiten: im Frühjahr, zwischen Ende April, Ende Mai und im Herbst zwischen Mitte August und Ende September. Beim erstmaligen Einsatz sollten beide Ausbringungszeiten genutzt werden. Danach reicht jährlich eine Ausbringung, am besten im Herbst. Die Anwendung erfolgt einfach mit der Gießkanne bzw. mit Gießwagen oder Feldspritze. Übrigens können auch Engerlinge z.B. die Larven des Gartenlaubkäfers mit diesen Nematoden erfolgreich dezimiert werden.

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