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Die im Gewächshaus schädlichen Minierfliegen gehören zur Familie Agromyzidae mit den Gattungen Phytomyza und Liriomyza sowie zur Familie Drosophilidae mit der Gattung Scaptomyza. Die beinlosen Larven fressen minenartige Gänge im Parenchym der Blätter verschiedener Pflanzen. Arten der Gattung Liriomyza sind eingeschleppte Schädlinge und können besonders an Gemüsekulturen schädigen. Einheimische Minierfliegenarten sind meist monophag und weniger schädlich. Von den Gemüsekulturen im Gewächshaus werden besonders Gurken, Tomaten, Salat, Paprika und Aubergine geschädigt.

Auch bei Zierpflanzen spielen Minierfliegen als Schädlinge eine Rolle, vor allem auf Chrysanthemen, Fuchsien, Gerbera, und Primeln. Zur Eiablage bohren die Weibchen mit Hilfe ihres Legebohrers ein Loch und legen die Eier unter die Blattepidermis ab. Die anfangs farblosen, später gelblichen Larven verpuppen sich bei einigen Arten in der Blattmine, andere Arten verlassen das Blatt und verpuppen sich im Boden. Auch die erwachsenen Minierfliegen können schädigen. Sie durchstechen die Epidermis zur Nahrungsaufnahme mit ihrem Legebohrer, was bei starkem Befall dazu führt, daß die Blätter mit zahlreichen Einstichstellen übersät sind und der Zierwert eingeschränkt ist. Durch die Verletzung der Blattepidermis können pflanzenschädliche Bakterien- und Pilzkrankheitskeime eindringen, so daß es auch zu einer indirekten Schädigung kommen kann. Minierfliegen lieben Temperaturen über 20°C, bei denen sie sich sehr schnell vermehren können.

Bei einer Temperatur von 25°C dauert die Gesamtentwicklung bei einigen Arten weniger als 20 Tage. Daher sollten in den Sommermonaten befallsgefährdete Kulturen einmal wöchentlich kontrolliert werden, damit biologische Maßnahmen, wie der Einsatz von Dacnusa und Diglyphus-Schlupfwespen, rechtzeitig eingeleitet werden können. Auch mit Gelbtafeln kann der Befallsverlauf kontrolliert werden. Da sich Minierfliegen auch an Wildkräutern wie Disteln, Franzosenkraut, Vogelmiere und Winden vermehren, sollte darauf geachtet werden, daß die Kräuter unter den Tischen entfernt werden (Gewächshaushygiene).

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