Rosenblattrollwespe

Rosenblattrollwespe

Rosenblattrollwespe

Befall mit der Rosenblattrollwespe - was kann man tun?

Die Rosenblattrollwespe (Blennocampa pusilla) ist ein Pflanzenschädling an praktisch allen Rosentypen. Sie gehört zu den Echten Blattwespen (Tenthredinidae) innerhalb der Familie der Pflanzenwespen (Symphyta) und erreicht nur eine Körperlänge von 3 - 4 mm.

Entwicklung der Rosenblattrollwespe

Ab Mitte Mai sind die kleinen, überwiegend schwarz gefärbten Wespen aktiv. Lediglich die Schienen und Füße sind weißlich gefärbt. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln oder als kleine Gruppe von 2 - 3 Eiern an den Randbereichen der Blattunterseite der Rosenblätter ab. Zusätzlich stich die Wespe auf beiden Seiten der Mittelrippe in das Blattgewebe, wodurch das Einrollen der Blätter ausgelöst wird. Aus den Eiern schlüpfen nach wenigen Tagen die erst weißlichen Larven, die eine Länge von bis zu 10 mm erreichen können und dann grünlich gefärbt sind. Sie besitzen eine braune Kopfkapsel. Die Larven fressen bis Ende Juni/Anfang Juli geschützt im Inneren der Blattrollen und wandern abschließend in den Boden, wo sie in einem Kokon geschützt überwintern. Die Verpuppung erfolgt erst im darauffolgenden Frühjahr im April. Es wird nur eine Generation im Jahr ausgebildet. Bei der Rosenblattwespe entwickelt sich nicht aus allen Eiern eine Larve, weswegen auch viele eingerollte Blätter keine Larve enthalten.

Schadbild

Die Blätter rollen sich längs der Mittelrippe von außen ein. Sie vergilben schließlich und fallen ab.

Maßnahmen gegen die Rosenblattrollwespe
  • Absammeln der befallenen Blätter, bevor die Raupen sich in den Boden zurückziehen.
  • Bodenbearbeitung im Winter oder Frühjahr
12. Juli 2023

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